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Weihnachten in anderen Ländern: Tschechien zeigt sich spendabel, Ungarn spart

In Ungarn sind die Auswirkungen der Finanzkrise zu Weihnachten am deutlichsten spürbar: Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) gibt dieses Jahr weniger oder sehr viel weniger für Geschenke aus als im Vorjahr. In Österreich und Tschechien sind die Reaktionen moderater. Demnach geben die meisten Österreicher und Tschechen für Geschenke etwa so viel wie im Vorjahr aus (58 bzw. 57 Prozent). Einbußen lassen sich allerdings auch hier feststellen: So spart in Tschechien immerhin ein Viertel und in Österreich mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Befragten an Weihnachtsgeschenken.
 
Am tiefsten in die Tasche greifen die tschechischen Weihnachtsmänner und -frauen. Hier geben über 62 Prozent über 300 Euro aus, in Österreich und Ungarn ist dies bei deutlich weniger als der Hälfte der Befragten der Fall. Allerdings ist in Tschechien der Kreis der Beschenkten auch größer. Über 39 Prozent der Befragten beschenken sechs bis zehn Personen, in Österreich und Ungarn sind es zumeist nur vier bis fünf Personen. Verschenkt werden in Tschechien dabei hauptsächlich Bekleidung (48,5 Prozent), Bücher und Spielsachen (jeweils 48 Prozent), in Österreich vor allem Bücher (36 Prozent) und Gutscheine (31 Prozent) und in Ungarn mit knapp 53 Prozent mit Abstand an erster Stelle Bücher.
 
Das Weihnachtsfest verbringt der Großteil aller Befragten traditionell mit der Familie (in Tschechien 92 Prozent, Ungarn 90 Prozent und Österreich 85 Prozent). Besonders in Tschechien freut man sich dabei vor allem auf das Wiedersehen mit Freunden und der Familie (56 Prozent). In Ungarn steht dagegen die Freude am Verschenken (48 Prozent) und in Österreich der Gedanke an ein paar ruhige und besinnliche Stunden (54,5 Prozent) im Vordergrund. Das Weihnachtsfest hat aber auch seine frustrierenden Momente. In Tschechien und Ungarn stören aus Sicht der Befragten in erster Linie die vollen Geschäfte (50 und 46 Prozent). Die Österreicher erleben die Werbung als besonders unangenehm (65 Prozent). Außerdem ärgert sich hier fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) über den anfallenden Verpackungsmüll. Dies spielt in Ungarn und Tschechien nur eine untergeordnete Rolle. Um den Stress zum Weihnachtsfest zu kompensieren empfehlen Österreicher, Ungarn und Tschechen vor allem das rechtzeitige Erledigen der Weihnachtseinkäufe - darin ist man sich einig (Österreich: 32 Prozent, Ungarn: 36 Prozent, Tschechien: 28 Prozent). In Österreich sehen zudem viele den Online-Einkauf (23 Prozent) sowie das Verschenken von Geld und Gutscheinen (15,5 Prozent) als probate Mittel, um Überforderung zu vermeiden. Aber am besten ist es natürlich, Weihnachtsstress gar nicht erst aufkommen zu lassen, was etwa der Hälfte aller Befragten in allen drei Ländern gelingt.
 
Dies sind Ergebnisse einer repräsentative Befragung im YouGov Panel der psychonomics AG unter mehr als 3000 Befragten in Österreich, Tschechien und Ungarn ab 16 Jahren.
Quelle: psychonomics AG; www.psychonomics.at

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