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Editor's Pick


Wer verlegt Harry Potter?

Fragt man deutsche Buchkäufer nach dem bekanntesten Verlag, werden Rowohlt und Heyne spontan am häufigsten genannt. Aus einer Liste von Verlagen werden Brockhaus und Langenscheidt als bekannteste Namen zuerst ausgewählt.
 
Überraschend ist die deutliche Diskrepanz zwischen der wirtschaftlichen Realität des Buchmarktes und der subjektiven Wahrnehmung der Verlage durch die Buchkäufer und Buchleser. Erreicht der Reclam-Verlag in Bezug auf seinen Umsatz nur knapp einen Platz unter den 100 größten deutschen Buchverlagen, so wird er jedoch von den Buchkäufern in Bezug auf Bekanntheit und Bedeutung im Vorderfeld der Verlage eingestuft. Während Harry Potter millionenfach über die Büchertheke gereicht wurde, kennt den Carlsen-Verlag, in dem die Potter-Bände erscheinen, nur eine Minderheit.
 
Relativ wenige Verlage verfügen in der Wahrnehmung der Buchkäufer über ein klares und unterscheidbares Profil. Ein Grund dafür ist die fast ausschließliche Kommunikation der Buchverlage mit dem Buchhandel nicht aber mit den Endverbrauchern. Somit fehlt vielen Verlagen gegenüber den Buchkäufern ein markenähnliches Qualitäts- oder Leistungsversprechen. Diese wählen weiterhin meist nach Autoren und Titeln, und eben nicht nach Verlagen
Quelle: INNOFACT AG; www.innofact.com

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