ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Wirtschaftsaufschwung in Europa gehemmt

Die Stimmung der europäischen Verbraucher wird derzeit vor allem von der steigenden Inflation sowie der hohen Staatsverschuldung bestimmt. Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind in den Ländern der europäischen Union derzeit noch in sehr unterschiedlichem Maße zu spüren. Während sich Deutschland im vergangenen Jahr völlig von der Entwicklung der anderen europäischen Länder abkoppelte, leiden vor allem Spanien, Großbritannien sowie die meisten osteuropäischen Länder noch stark unter den Folgen der schwersten Rezession seit dem zweiten Weltkrieg.

Das beherrschende Thema in Europa ist derzeit die Inflation. Anziehende Verbraucherpreise sowie hohe Kosten für Benzin und Rohöl belasten das Portemonnaie der europäischen Verbraucher. Besonders davon betroffen ist Großbritannien. Dort stieg die Inflation von 3,3% im November letzten Jahres auf 4,4% im Februar 2011 – aktuell ist sie allerdings wieder leicht auf 4% abgefallen. Die Europäische Zentralbank hat zuletzt auf die wachsende Inflation reagiert und den Leitzins erstmals seit Beginn der Finanzkrise um 0,25 Basispunkte auf 1,25% erhöht.

Das zweite große Problem stellt die hohe Staatsverschuldung in den Ländern dar. Auf der einen Seite mussten vor allem die großen europäischen Länder hohe Summen in den Europäischen Rettungsfonds einzahlen, auf der anderen Seite haben alle nationalen Regierungen viel Geld zur Stabilisierung beziehungsweise Stimulierung der Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Die höchste Staatsverschuldung in der EU hat derzeit Italien mit 118,9% des Bruttoinlandsprodukts.

In den betrachteten Ländern gehen lediglich die Deutschen und Österreicher davon aus, dass die Konjunktur auch weiterhin deutlich wachsen wird. Der Indikator zeigt in Österreich im März 38,2 Punkte, in Deutschland sogar 49,5 Punkte. Nach einem starken Anstieg der Konjunkturerwartung von Juni bis November 2010 um rund 60 Punkte, ist sie seit Dezember in Deutschland wieder um etwa 15 Punkte gefallen. Der Indikatorwert kann prinzipiell zwischen -100 und +100 Punkten schwanken.

Dies ist einige Ergebnisse des neu eingeführten GfK Konsumklima Europa, das einen Überblick über die Entwicklung von Konjunktur-, Preis- und Einkommenserwartung sowie der Anschaffungsneigung der Verbraucher in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien und der Tschechischen Republik gibt. Diese zehn Länder umfassen rund 80% der Bevölkerung der 27 EU-Staaten.

Nähere Informationen zur GfK Gruppe finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
Quelle: Gfk

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email