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Wohlstand neu denken

Aus der Sicht der jungen Generation bis und um die dreißig wird es für sie in Zukunft „viel schwieriger, ebenso abgesichert und im Wohlstand zu leben wie die heutige Elterngeneration“ (71 %).
 
Dennoch wollen die 14- bis 34-Jährigen nicht am Leben vorbeileben: Trotz Wirtschafts-, Bildungs- und Umweltkrisen wollen die meisten jungen Leute „das Beste aus dem Leben machen“ (58 %) und sich ihren Zukunftsoptimismus nicht nehmen lassen.
 
Die junge Generation gibt sich bescheiden: Sie will mehrheitlich in erster Linie gesund (55 %) und glücklich sein (52 %) und sorgenfrei (63 %) und sicher leben können: „Ein sicheres Einkommen haben“ ist für die nächste Generation wichtiger (79 %) als „viel Geld haben“ (50 %) oder reich sein.
 
Gut ein Drittel der jungen Generation (34 %) will in Zukunft staatliche Sozialleistungen weiterhin in Anspruch nehmen, ist dafür aber auch im Gegenzug zu mehr gemeinnützigen Gegenleistungen bereit. Ein Ausgleich von Geben und Nehmen wird angestrebt. Knapp ein Viertel der jungen Leute (22 %) findet es selbstverständlich, sich wieder mehr selber und gegenseitig zu helfen.
 
Immer weniger Familien können von nur einem Einkommen leben. Deshalb will die nächste Generation bei zunehmender Doppelerwerbstätigkeit mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie Ernst machen. Fast jeder Vierte (23 %) will in Zukunft nicht mehr den einen Lebensbereich zu Gunsten des anderen opfern. Berufs- und Privatleben sollen gleichgewichtig sein.
 
Die Hälfte aller jungen Leute (50 %) rechnet mit Altersarmut. Gut ein Fünftel der jungen Generation (22 %) will daher bereits heute Zukunftsvorsorge treffen und „mehr Wert auf die Großfamilie legen“ – vom Generationenwohnen bis zur gegenseitigen Kinder- und Altenbetreuung.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Repräsentativumfrage der BAT Stiftung für Zukunftsfragen hervor, in der 2.000 Personen ab 14 Jahren danach befragt wurden, wie sie ihre persönliche Zukunft einschätzen.
Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen; www.stiftungfuerzukunftsfragen.de

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