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Zögerlicher Optimismus bei den Deutschen für das Jahr 2008

Die traditionelle Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach seit 1949 jeweils zum Jahreswechsel an die Bevölkerung richtet, lautet: "Sehen Sie dem neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegen?" Jeder zweite Deutsche ist optimistisch, 15 Prozent haben Befürchtungen und 24 Prozent sind skeptisch, was das neue Jahr angeht.
 
Die Ergebnisse der Langzeitbetrachtung wirken wie die Daten eines bundesrepublikanischen Stimmungsbarometers. In der Vergangenheit ließ die Zahl der Optimisten am Ende eines Jahres meist Rückschlüsse auf die Konjunkturentwicklung des folgenden Jahres zu. Dass das aktuelle Allensbacher Neujahrs-Stimmungsbarometer am Ende von 2007 weiter von Optimismus geprägt ist, lässt für die Stabilität der Konjunktur hoffen.
 
Nach einem Höhenflug im Jahr 2000, danach dem Absturz in geringe Hoffnung, hat sich die Stimmung der Deutschen seit 2003 kontinuierlich erholt.
 
Bisher blieb der ostdeutsche Optimismus deutlich hinter dem westlichen zurück. Das ist in diesem Jahr anders. In Westdeutschland ist der Hoffnungspegel stabil (51 Prozent), während sich in Ostdeutschland die Anzeichen für Optimismus um 4 Prozentpunkte verstärkt haben. Während sich die Unterschiede zwischen West und Ost verringert haben, entwickelt sich die Stimmungslage in den sozialen Schichten teilweise unterschiedlich. Im demoskopisch aktuellen Stimmungsbarometer sind es vor allem die leitenden Angestellten und Beamten aus Wirtschaft und Verwaltung, bei denen ein ganz deutlicher Zuwachs an Optimismus erkennbar wird. In allen anderen Berufskreisen bleiben die Stimmungsveränderungen gegenüber dem Vorjahr marginal, bei einfachen Angestellten und Beamten sowie bei Selbständigen und Freien Berufen geht die Stimmung leicht zurück.
 
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach; www.ifd-allensbach.de

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