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ifo Weltwirtschaftsklima hellt sich weiter auf

Das ifo Weltwirtschaftsklima 

 Das ifo Weltwirtschaftsklima

Das ifo Weltwirtschaftsklima hat sich im zweiten Quartal 2010 weiter verbessert. Weltweit schätzen die befragten Experten die derzeitige Wirtschaftslage weniger ungünstig ein als zu Beginn des Jahres. Für die zweite Jahreshälfte bleiben die Befragungsteilnehmer zuversichtlich.

 
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Weltkonjunktur Tritt gefasst hat. Das Wirtschaftsklima hat sich erneut vor allem in Asien kräftig verbessert. Auch in Nordamerika stieg der Klimaindikator und liegt nun leicht über seinem langfristigen Durchschnitt. In Westeuropadagegen blieb er nahezu unverändert, und erreichte nicht seinen langjährigen Mittelwert.
 
Die Befragungsteilnehmer stufen die aktuelle Situation der Volkswirtschaften weltweit als weniger schlecht ein als bisher. Allerdings wird außerhalb Asiens die Wirtschaftslage weiterhin als ungünstig beurteilt. Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate sind in allen Regionen nach oben gerichtet, jedoch nicht mehr ganz so stark wie im Vorquartal.
 
Die Wirtschaftsfachleute erwarten für 2010 im Weltdurchschnitt eine etwas höhere Inflation als im Vorjahr (3,1% gegenüber 2,5%). Die kurzfristigen Zinsen werden nach Meinung der WES-Experten im kommenden halben Jahr steigen. Im Einklang mit den günstigeren Konjunkturperspektiven erwarten sie zudem, dass auch die langfristigen Zinsen in der nahen Zukunft anziehen.

Die großen Weltwährungen – der Euro, der US-Dollar, der japanische Yen und das britische Pfund – gelten nach den eingetretenen Anpassungen nun im Weltdurchschnitt als angemessen bewertet.
 
Seit 1981 befragt das ifo Institut im vierteljährlichen Turnus Experten aus einer Vielzahl von Ländern zur Konjunkturentwicklung und zu anderen Wirtschaftsdaten in ihrem jeweiligen Beobachtungsgebiet. An der jüngsten Erhebung im April 2010 nahmen 1.154 Experten aus 110 Ländern teil. Die Umfrage wird in Zusammenarbeit mit der Internationalen Handelskammer in Paris (ICC) durchgeführt.
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