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Above-the-Line-Medien: Bruttowerbedruck +8,2%

© Viktor Mildenberger / PIXELIO 

 © Viktor Mildenberger / PIXELIO

Der Bruttowerbedruck in den Above-the-line-Medien in Deutschland ist in den ersten drei Monaten 2010 um 421 Millionen Euro auf knapp 5,5 Milliarden Euro gestiegen. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von 8,3 Prozent (bereinigt: plus 8,2 Prozent).

 
Januar und Februar schlossen bereits mit einem Plus von 5,0 Prozent bzw. plus 4,8 Prozent. Im März wurde ein rasanter Anstieg des Werbedrucks auf plus 13,5 Prozent verzeichnet. Dieses enorme Plus ist neben dem Osterfest auch durch verschiedene werberelevante Umfelder, wie z.B. interessante Sport- und Unterhaltungs-Highlights begründet, die insbesondere im Fernsehen verfolgt werden konnten. Sie boten den Werbungtreibenden in diesem Monat einen zusätzlichen Werbeanreiz.
 
Mit plus 51 Millionen Euro auf 197 Millionen Euro verbuchte die Branche Online-Dienstleistungen im ersten Quartal 2010 die höchsten absoluten Zuwächse. Mit insgesamt 72 Millionen Euro und einem Plus von 17 Millionen Euro sind es größtenteils die Online-Vermittlungsdienste, die ihre Services im ersten Quartal 2010 stärker bewarben.
 
Während die Online-Dienstleistungen die höchsten Zuwächse im ersten Quartal verzeichneten, reduzierten die Versicherungsanbieter ihren Werbedruck mit minus 30 Millionen Euro auf 67 Millionen Euro am stärksten. Über ein Drittel dieser Reduzierung ist auf die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft zurückzuführen. Der Konzern hatte Ende des letzten Jahres bekanntgegeben seine gesamte Mehrmarkenstrategie (u.a. D.A.S., DKV, Ergo, Hamburg-Mannheimer und Victoria) überarbeiten zu wollen. Dieser Prozess ist im ersten Quartal 2010 scheinbar noch nicht abgeschlossen, da der führende Erst- und Rückversicherungskonzern seinen Werbedruck in den ersten drei Monaten 2010 um minus 12 Millionen Euro reduzierte.
 
Die Werbe-Rahmenbedingungen für die Arzneimittelindustrie in Deutschland gestalteten sich im ersten Quartal wesentlich positiver. Schneemassen und eisige Kälte beherrschten das Land. Das Erkältungswetter nutzen die Arzneimittelhersteller, um ihre Produkte mit zusätzlichen 35 Millionen Euro und insgesamt 229 Millionen Euro zu bewerben. Im Mittelpunkt der Werbeaktivitäten standen – und wie zu dieser Jahreszeit nicht anders zu erwarten – Husten- und Erkältungsmittel sowie Stärkungsmittel.
 
Die gesamten Bruttowerbeumsätze der Above-the-line-Medien verteilten sich auf die einzelnen Mediengattungen im ersten Quartal 2010 dabei wie folgt: Die Fernsehwerbung verbuchte 2,4 Milliarden Euro. Dieses entspricht einem Wachstum von 16,4 Prozent (bereinigt: plus 16,4 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Das Werbevolumen der Tageszeitungen steigerte sich in diesem Zeitraum um plus 0,5 Prozent (bereinigt: plus 0,4 Prozent) auf 1,3 Milliarden Euro, wobei Rubrikenanzeigen in der Nielsen Media Statistik nicht mit einbezogen werden. Publikumszeitschriften verzeichneten bei einem Werbeumsatz von 800 Millionen Euro ein leichtes Plus von 0,7 Prozent (bereinigt: plus 0,5 Prozent) gegenüber dem Vorjahresquartal. Das Medium Radio erwirtschaftete Werbeerlöse in Höhe von 301 Millionen Euro, was eine Reduzierung von minus 1,4 Prozent (bereinigt: minus 2,4 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Werbeeinnahmen von Plakat steigerten sich um plus 7,5 Prozent (bereinigt: plus 7,5 Prozent) auf 196 Millionen Euro. Fachzeitschriften verzeichneten ein Minus von 2,8 Prozent (bereinigt: minus 2,7 Prozent) auf 98 Millionen Euro. Das Medium Kino ist prozentual gesehen das Gewinnermedium im ersten Quartal 2010 und verbuchte ein Wachstum seiner Bruttowerbeerlöse in Höhe von plus 62,0 Prozent (bereinigt: plus 62,0 Prozent) auf 15 Millionen Euro.
 
Die von Nielsen Media erhobenen Bruttowerbedaten geben den Werbedruck wieder, den die Werbungtreibenden auf ihren Produkten und Services beim Konsumenten entfachen. 
Quelle: Nielsen

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