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Marketing


Bruttowerbemarkt wächst

McDonald’s war DER Wachstumstreiber im deutschen Werbemarkt  

 McDonald’s war DER Wachstumstreiber im deutschen Werbemarkt

Der Bruttowerbemarkt in Deutschland ist laut Nielsen im ersten Halbjahr 2012 auf rund 12,4 Milliarden Euro gewachsen (+2 Prozent). Auch die Fußball-Europameisterschaft setzte die erhofften Akzente im Werbemarkt: Rund 174 Millionen Euro wurden in Werbemaßnahmen mit direktem oder auch indirektem Bezug auf das Großereignis investiert. Davon floss der größte Teil (rund 150 Millionen Euro) in Fernsehwerbung, an zweiter Stelle profitierten die Zeitungen, gefolgt von den Publikumszeitschriften.
 
Als Wachstumstreiber im deutschen Werbemarkt ist im ersten Halbjahr 2012 unter anderem McDonald’s hervorzuheben: die Fast-Food-Kette steigerte ihren Werbedruck um rund 25 Millionen Euro. Im Mittelpunkt der Werbekampagnen stand dabei u. a. erneut das Monopoly-Gewinnspiel.
 
Werbestärkste Branche war erneut die PKW-Branche. Mit Spendings von rund 838 Millionen Euro und einer Steigerung von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag der Werbedruck deutlich über dem der Handelsorganisationen. Der höchste absolute Zuwachs des Werbedrucks im PKW-Bereich kam vom Automobilunternehmen Honda, das vor allem im Fernsehen den neuen Civic bewarb.
 
Die Handelsorganisationen reduzierten ihre Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um knapp 21 Prozent. Insbesondere die Zurückhaltung der Media-Saturn-Holding, Aldi sowie der Edeka-Zentrale ist spürbar. Andererseits investierte Media-Saturn im Zusammenhang mit der Fußball-Europameisterschaft rund 26,6 Millionen Euro insbesondere in TV-Werbung und gehörte damit in diesem Bereich zu den Top-Werbungtreibenden.
 
Die Online-Dienstleistungen verbuchten das höchste absolute Wachstum des Werbedrucks (plus 87 Millionen), hier sorgten Google, Preis24.de sowie das Hotelbuchungsportal Trivago für Zuwächse.
 
Der Werbetrend der Mediengattungen zeigte sich im ersten Halbjahr uneinheitlich: Internetwerbung (+17,6 Prozent), Radio (+5,1 Prozent) und Fernsehen (+4,4 Prozent) erzielten überproportionale Wachstumsraten. Alle anderen Mediengattungen mussten in der Halbjahresbilanz Rückgänge hinnehmen. Unter den Printmedien fiel das Minus bei den Fachzeitschriften (-1,8 Prozent) am geringsten aus, bei Publikumszeitschriften (-3,5 Prozent) und Zeitungen (-4,9 Prozent) war der Rückgang schon deutlicher. Bei Out of Home-Werbung wurden die Werbeinvestitionen um 3,5 Prozent reduziert. Am härtesten traf es jedoch mit -11,7 Prozent die Kinowerbung.
 
Die von Nielsen erhobenen Bruttowerbedaten geben den Werbedruck wieder, den die Werbungtreibenden auf ihren Produkten und Services beim Konsumenten entfachen. Aus den Bruttowerbedaten lässt sich detailliert ablesen, welche Mediastrategie die Werbungtreibenden verfolgen.
Nähere Informationen zu The Nielsen Company finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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