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Marketing


Frauenklischees in der Werbung? Weg damit!

Besser auf schlanke, leichtbekleidete Frauen in der Werbung verzichten? 

 Besser auf schlanke, leichtbekleidete Frauen in der Werbung verzichten?

Die Frau an sich ist Mutter, Hausfrau, Sexsymbol und kann nicht einparken – gerade mal ein Viertel der befragten Frauen ärgert sich laut einer Marktforschungsbefragung über derartige Klischees. Inbesondere die Stereotypen der Hausfrau und Mutter in der Werbung stören diese Frauen. Für 46 Prozent ist das Frauenbild, ausschließlich für Haushalt, Kindererziehung und das Wohl der Familie zuständig zu sein, überholt.
 
26 Prozent der Befragten stört es, wenn sie mit geringeren Fähigkeiten als Männer dargestellt werden. Konkret ärgern sich 15 Prozent über die Darstellung der Frau als Dummchen, acht Prozent über den Stereotyp, dass Frauen nicht Autofahren oder Einparken können und jeweils drei Prozent über das Klischee, dass Frauen unselbständig sind oder nichts von Technik verstehen.
 
Und was denken die Befragten über Frauen in Werbespots, die aussehen wie Models oder die als halbnackte Sexobjekte über die Leinwand laufen? Die Darstellung von schlanken, leicht bekleideten Frauen bewerten nur 36 Prozent positiv – sie halten das für ästhetisch (29 Prozent) oder fühlen sich dadurch motiviert, mehr für ihre Figur zu tun (sieben Prozent). Die Mehrheit allerdings (58 Prozent) bewertet diese Klischees negativ. 20 Prozent finden die Models zu dünn, vier Prozent empfinden sie als unangenehm, weil sie mit ihrer eigenen Figur unzufrieden sind. Ein Drittel befürchtet sogar, durch schlanke, leicht bekleidete Frauen würden falsche Werte und Ideale vermittelt.
 
34 Prozent der Frauen wünschen sich dagegen mehr erotische Darstellungen von Männern in der Werbung. Für knapp 60 Prozent ist das Maß genau richtig.
 
Das Marktforschungsinstitut MediaAnalyzer befragte im April 2012 online 1.000 Frauen zwischen 20 und 69 Jahren. Das Durchschnittsalter der Befragten war 46 Jahre.
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