ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Marketing


Konsumstilisten erfordern neue Typologie

Neue VA-Konsumtypologie


Der Konsumstiltypologie liegt eine Kohonentypologie zugrunde. (Quelle: VA) 

 Der Konsumstiltypologie liegt eine Kohonentypologie zugrunde. (Quelle: VA)

Produkte und Marken sind immer auch Ausdruck eines Konsum- und Lebensstils: Sie dienen der persönlichen Selbstdarstellung im Alltag. Da die Konsumstilisten immer stärker in den Fokus von Werbungtreibenden rücken, wurde eine übergreifende Konsumstiltypologie entwickelt. Sie basiert auf der Annahme, dass Menschen mit ähnlicher Grunddisposition in unterschiedlichen Märkten ähnlich agieren. In der Konsumtypologie wurden soziodemografische Merkmale, Werte, Einstellungen, Freizeitinteressen und Konsummerkmale einbezogen. Der Berechnung der Konsumstiltypen liegt eine sogenannte Kohonentypologie zugrunde, die auf der Theorie der Self-Organizing Maps des finnischen Mathematikers Teuvo Kohonen beruht.
Die Einteilung erfolgt in acht Konsumtypen:

Typ 1: Lebensfrohe Jugend (15,5%)
Trotz geringen Einkommens ausgeprägtes, trendorientiertes Konsuminteresse: Mode und Marken dienen zur Selbstinszenierung. Experimentier- und ausgabefreudig, spaßorientiert und wenig auf Sicherheit bedacht. Häufig: 14–29 Jahre

Typ 2: Konservative Arbeiter (12,3%)
Traditionellen Einstellungen. Interesse an Autos, Sport, am Heimwerken und an Unterhaltungselektronik, betrachten sich als Technikexperten. Leicht unterdurchschnittliche Kaufkraft, Anschaffungen auch per Kredit. Häufig: Männer, Facharbeiter

Typ 3: Erfolgsverwöhnte Unternehmer (11,9%)
Gebildete, gut verdienende Selbstständige und Führungskräfte. Qualitäts- und luxusorientierte Multiplikatoren in Feinschmeckerei und Bio, Kunst, Kultur, Finanzen, Technik und Pkw. Pflegen eher teure Hobbys. Häufig: Männer, 40–59 Jahre, Selbständige, leitende Angestellte

Typ 4: Extrovertierte Konsumfans (8,3%)
Mode, Kosmetik und Interior: Shopping ist für sie Fun. Sie sind sehr marken- und trendorientiert und geben gern Geld aus – auch auf Kredit. Sie sind gebildet, berufstätig und sie wollen auffallen. Häufig: Frauen, 25–49 Jahre, Berufstätige

Typ 5: Gut situierte Rationalisten (11,5%)
Disziplinierte Vernunftmenschen mit hohem Einkommen und geringer Konsumneigung. Wichtig ist ein ihnen ein gutes Qualitäts-Preis-Verhältnis. Interessen: Finanzen, Politik, Wandern und Gartengestaltung. Die Kinder sind aus dem Haus. Häufig: Männer, 45–69 Jahre

Typ 6: Konsumschwache (13,1%)
Geringe Bildung, geringes Einkommen: Sie achten sehr auf den Preis, nicht auf die Qualität, haben kein Interesse an Mode, Trends und Marken. Pessimistisch, kein Ehrgeiz, kaum Freizeitinteressen – bis auf Fernsehen. Häufig: Ein-Personenhaushalte bzw. Singles

Typ 7: Familienorientierte (11%)
Nicht berufstätig mit leicht überdurchschnittlichem Haushaltseinkommen. Interesse an Kindererziehung, am Kochen und Wohnen. Gehen auch gern shoppen, achten aber auf Preis und Qualität. Über größere Käufe entscheidet die Familie. Häufig: Frauen, 25–45 Jahre

Typ 8: Sparsame Haushälter (16,6%)
Leben von der Pension. Achten auf Gesundheit und Ernährung, sind häuslich und verbringen gern Zeit mit Kindern und Enkel. Beim Kauf kommt Preis vor Qualität. Sie orientieren sich an bewährten Marken und probieren ungern Neues aus. Häufig: Frauen, 60 Jahre +

Die VerbraucherAnalyse (VA) ist eine der größten Markt-Media-Studien Europas und bietet seit 1982 einen breiten und vielfältigen Einblick in Einstellungen, Interessen und das Konsumverhalten der Deutschen.
Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email