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Marketing


Online-Games mit neuen Erlösmodellen

© Grey59 / PIXELIO 

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Mehr als jeder Fünfte spielt in Deutschland mindestens einmal pro Woche online. Die steigende Gamer-Zahl erhöht auch die Attraktivität dieses Marktsegments für die werbetreibende Industrie. Dadurch verändern sich bestehende Erlösmodelle: Der Verkauf virtueller Güter und Werbeeinnahmen wird die heutigen Abo-Gebühren ersetzen. Die Deloitte-Erhebung „The State of Media Democracy“ prognostiziert sogar, dass der Anteil der Werbeeinnahmen aus Online- und Browser-Spielen bis zum Jahr 2015 auf 40% steigen wird.

 
Nicht einmal jeder fünfte Spieler von Online- und Browser-Games zahlt tatsächlich für die Nutzung entsprechender Angebote. Abo-Gebühren und Item-Selling sind bei der Masse der Gamer nicht durchsetzbar. Hingegen wird die Platzierung von Online-Werbung interessant. Erfolgreiche Spielportale sind schon heute gefragte Werbeflächen. Steigende Nutzerzahlen ermöglichen steigende Erlöse, sie spiegeln eine gleichmäßigere Monetarisierung über alle Nutzer wider.
 
Das Werbepotenzial bei Online- und Browser-Games ist noch lange nicht ausgeschöpft. Targeting kann die vorhandenen Möglichkeiten von Reichweite und Zielgruppe deutlich optimieren, beispielsweise durch eine spezielle Ansprache des hohen Frauenanteils unter den Casual Gamern. Auch bei den bislang im Games-Umfeld spärlich eingesetzten Branding-Kampagnen gibt es Luft nach oben.
 
In-Game-Advertising konnte sich aufgrund von User-Skepsis nicht durchsetzen. Online- und Browser-Games können sich hier jedoch zum Rettungsanker entwickeln: Nutzer werden intelligente In-Game-Werbung bei kostenlosen Angeboten eher akzeptieren. Anbieter sollten diese Erlösquelle weiter berücksichtigen und für weitere Games-Angebote schrittweise etablieren.
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