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Pop ist keine Frage des Alters

© Robson / pixelio.de 

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Das nach Alter segmentierte Cluster von 18 bis 29 Jahren funktioniert nicht mehr als zentrale werberelevante Zielgruppe für Musik und Popkultur. Die Musik zum Beispiel prägt nicht mehr nur Lebensstile, sondern das Bewusstsein ganzer Generationen. Nur trägt der, der beispielsweise Rockmusik hört, nicht mehr notwendigerweise eine Lederjacke. Und „Hell’s Bells“ ist nicht die Erkennungsmelodie des Antichristen. Es kann auch der Soundtrack zu einer Wahlveranstaltung einer christlichen Partei sein. So ist die Sache mit der Musik komplizierter geworden.
 
Das Internet hat nicht allein Distributionswege und Geschäftsmodelle einer ganzen Industrie verändert, sondern auch die Kommunikationswege großer Teile der Weltbevölkerung. Das kann für das komplexe Zusammenspiel von Musik und Lifestyle nicht folgenlos bleiben. Popkultur ist einer der wichtigsten Seismographen für gesellschaftliche Vorgänge. Die Kulturwissenschaftler wissen längst, dass das, was in Avantgarde und Subkultur entsteht, die Blaupause des kommenden Mainstreams ist. Nur sind die Zeichen, die man erkennen muss, die Codes, in denen kommuniziert wird, verklausulierter: Die Handschrift der Popkultur ist unleserlicher geworden. 
 
Für die Studie [kopf]hoerer.2012, die das Marktforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag des Intro-Verlags durchgeführt hat, wurden 1.108 Personen zwischen 18 und 49 Jahren mit mittlerer bis hoher Bildung und entsprechendem Einkommen mittels onlinegestützter Interviews befragt.
Nähere Informationen zu TNS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: TNS Emnid

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