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Marketing


Product-Placement in YouTuber-Videos

Product-Placement in YouTuber Videos kann zur Gratwanderung für Marken werden. Wenn alle Faktoren stimmen, kann die Platzierung positive Auswirkungen auf das Markenimage haben – so ein Ergebnis einer aktuellen YouGov-Studie.

Nicht nur die Attraktivität des Videos spielt für ein gelungenes Product-Placement eine Rolle, sondern ebenso die Offenheit der Zuschauer gegenüber Produktplatzierungen im Allgemeinen. Auch die Altersstruktur der Zuschauer hat einen Einfluss. Junge Konsumenten bewerten YouTuber-Videos tendenziell positiver und zeigen sich für Product-Placement empfänglicher. In der Gruppe der 14- bis 20-Jährigen beispielsweise finden 47 Prozent der iBlali und 65 Prozent der Y-Titty Zuschauer Product-Placement als Werbeform gut. Unter den 28- bis 34-Jährigen sind es nur noch 28 Prozent bei iBlali und 59 Prozent bei Y-Titty. Ein weiterer Faktor ist, ob die Werbeform für die Marke als passend empfunden wird oder nicht. Product-Placement Effekte verstärken sich zudem, wenn die Zuschauer schon einmal einen Beitrag der YouTuber gesehen haben und somit von einer gewissen Affinität für YouTuber auszugehen ist. Aber nicht nur von den Videos geht ein Effekt auf die Marke aus. In der Analyse mit YouGov Reel lässt sich ebenfalls ein positiver Einfluss des Markenimage auf die Videos erkennen. Bei Einblendung der Marke verbessert sich deren Bewertung durch die Zuschauer.

Holger Geißler, Vorstand von YouGov (Foto: YouGov) 

 Holger Geißler, Vorstand von YouGov (Foto: YouGov)

Holger Geißler, Vorstand von YouGov dazu: „[…]Problematisch ist dabei, dass vielen Kindern und Jugendlichen der Mechanismus des Marketinginstruments Product-Placement noch gar nicht richtig bewusst sein dürfte und sie deshalb automatisch davon ausgehen, dass ihre YouTuber-Idole die Produkte aus bloßer Begeisterung in ihren Clips erwähnen. Bekannte YouTuber wie Y-Titty, Dagi Bee, Simon Unge und iBlali sind vor allem für Kinder und Jugendliche Idole & Role-Models und haben dadurch das Potenzial, das Konsumverhalten deutlich zu beeinflussen.“

Vor diesem Hintergrund sollten Unternehmen zuvor prüfen, ob die geplante Werbeform oder der geplante Werbekanal zur Marke passt. Wenn die Rahmenbedingungen für die Marken nicht stimmen, kann es sein, dass nicht sie von der Produktplatzierung, sondern die YouTuber vom starken Image einer Marke profitieren, während die Marke selbst Imageeinbußen einfahren muss.

Für die Studie zum Thema „Product-Placement in YouTuber-Videos“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov haben über 446 repräsentativ ausgewählte Personen aus dem YouGov Panel Deutschland zwischen 14 und 34 Jahren im Februar 2015 ein Video auf Youtube bewertet. Getestet wurden die Spots “Coke Teil-O-Mat” von Y-Titty (http://www.youtube.com/watch?v=Xj0NEr2hcoM) und „ANGST vor GLÜCK?! / YOUTUBER isst SCHRAUBENSCHLÜSSEL!! - Ali Tells“ von iBlali (https://www.youtube.com/watch?v=Ey0Q8fXPkx4).
Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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