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Marketing


Tücken beim Online-Lebensmitteleinkauf

© Thorben Wengert / PIXELIO 

 © Thorben Wengert / PIXELIO

Das Thema Online-Lebensmitteleinkauf wird heiß diskutiert: Spätestens mit dem Einstieg von Amazon in den Lebensmittelversand im Juli diesen Jahres und der Ankündigung von OTTO, sich dem US-amerikanischen Social-Commerce-Versandhaus anzuschließen, gewinnt das Thema zunehmend an Relevanz in Foren, Microblogs und auf Kommentarseiten.

Zwei Drittel aller Suchergebnisse sind Online-Artikel klassischer Printmedien oder Berichterstattungen in Online-Magazinen, die über die Kommentarfunktion rege Diskussionen zum Thema im Internet entfachen. Danach folgen mit 15 Prozent aller Suchergebnisse Blogs und mit acht Prozent Message Boards sowie Microblogs – allen voran Twitter.
 
Ihren Gipfel erreichte die Anzahl der Beiträge am 1. Juli, dem Tag an dem Amazon seinen Online-Supermarkt eröffnete. Dies nahmen besonders viele Twitter-Nutzer zum Anlass, ihre Follower über die Neueröffnung zu informieren. Insgesamt generierten Twitterer an diesem Tag 42 Prozent aller Suchergebnisse.
 
In der online geführten Diskussion sind Meinungen über Nutzen und Mehrwert durchaus kontrovers: die teils regionalen Onlineangebote inklusive Lieferservice werden grundsätzlich als vorteilhaft angesehen, können sie doch Zeit und Stress gegenüber dem normalen Einkauf einsparen. Zudem sind sie ein geeigneter Service in ländlichen Gegenden mit nur wenigen Einkaufsmöglichkeiten sowie für mobilitätseingeschränkte Bürger. Das geringe Wissen über den Online-Lebensmitteleinkauf und seine Transportwege, Lieferzeiten und Verpackungsqualität birgt nach Meinung Vieler eine gewisse Unsicherheit.
 
Die geposteten Praxisberichte verdeutlichen, dass auch die intuitive Benutzerfreundlichkeit noch deutlich hinter den Bedürfnissen der Einkäufer zurückbleibt und zu Missverständnissen führen kann: so werden bei fünf bestellten Tomaten schon mal fünf Kilogramm angeliefert, eine Packung Margarine gäbe es für zehn Euro und Toilettenpapier könne sogar neu oder gebraucht (dann mit Preisvorteil) bestellt werden.
 
Derzeit dient das Internet eher als Ergänzung zum normalen Einkauf und wird weniger spontan genutzt wie der Einkauf beim Lebensmittelhändler um die Ecke.
 
TNS Infratest hat für die Fachzeitschrift „absatzwirtschaft“ das Web zum Thema Online-Lebensmitteleinkauf untersucht. Mit Hilfe der Social Media Monitoring Dienstleistung „WebLedge“, unter Verwendung der Alterian SM2-Technologie, wurden für diese Untersuchung über 8.300 Online-Einträge aus einem Zeitraum von knapp sechs Wochen (23. Juni - 30. Juli 2010) nach Inhalt und Tonalität analysiert.
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