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Marketing


Umsatzsteigerung durch Facebook-Auftritt

Laut Studie kann Facebook verkaufsfördernd wirken © Alexander Klaus/ PIXELIO 

 Laut Studie kann Facebook verkaufsfördernd wirken © Alexander Klaus/ PIXELIO

Der Einsatz sozialer Netzwerke im Kundenbeziehungsmanagement kann laut einer aktuellen Marktforschungsstudie den Umsatz steigern. Insbesondere die Wirkungsweise von Facebook-Seiten auf Marke und Verkauf wurde untersucht. Sogar im Rahmen von Loyalitätsprogrammen kaufen demnach Kunden, die zugleich Fan der Marke auf Facebook sind, um 33% häufiger als die übrigen Programm-Teilnehmer und generieren dabei 22% mehr Umsatz. Zudem zeichnen sich die Facebook-User durch eine höhere Affinität zu Kampagnen (+ 8%) und Rabatten (+14%) aus. Der Einfluss von Facebook-Seiten auf die Markenwahrnehmung ist dagegen nicht nachweisbar.

Im Rahmen der Studie wurden zudem Facebook-User zu ihrer Erwartungshaltung gegenüber dem Auftritt von Unternehmen im Social Web in sieben Branchen befragt. Je nach Branche haben vor allem auch finanzielle Vergünstigungen einen hohen Stellenwert für die User. So erwartet mehr als die Hälfte (54%), dass Unternehmen auf Fan-Seiten Gutscheine, Coupons und Rabatte anbieten. Lediglich ein knappes Fünftel (19%) lehnt dies auf Facebook grundsätzlich ab.

Trotz der Neigung zu Gutscheinen sind die meisten Facebook-User nur Fans weniger Marken. Fast die Hälfte der Nutzer (47%) hat ein bis fünf Lieblingsmarken, etwa jeder Fünfte (19%) ist kein Fan einer Marke oder eines Unternehmens. Nur rund ein Viertel (26%) ist Fan von mehr als fünf Seiten, 8% machten hierzu keine Angaben.

Wie stark soziale Netzwerke das Kommunikationsverhalten bereits heute prägen, zeigt ein weiteres Ergebnis der Studie. So gaben vier von zehn Usern an, dass Facebook für sie zunehmend einen Ersatz für E-Mails darstellt.

Soweit die Studie des Marktforschungsinstituts defacto.research für defacto.x, Agentur für CRM und Dialog, die unter 6.500 aktiven Web-Nutzern die Wirkungsweise von Facebook-Seiten auf Marke und Verkauf untersucht hat.
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