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Marketing


Werbemarkt schrumpft um 6 Prozent

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) meldet, dass die Investitionen in Werbung im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf 28,84 Milliarden Euro zurückgegangen sind. Das entspricht einem Verlust von 1,83 Milliarden Euro und gleicht einem Rückfall auf das monetäre Niveau von 2003.

© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Die Zahl beinhaltet sämtliche Investitionen in Werbung, also neben der Schaltung von Spots, Anzeigen und Co auch Honorare und Gehälter sowie Produktionskosten.

Besonders dramatisch wirkte sich die Rezession auf die Netto-Einnahmen der Werbeträger aus. Ihr Anteil an den gesamten Werbeinvestitionen stürzte auf 18,37 Milliarden Euro ab - ein Minus von 9,8 Prozent oder 2 Milliarden Euro. 

Am stärksten traf es die Printbranche. Die Netto-Werbeerlöse beim absolut gesehen immer noch größten Werbeträger Tageszeitungen schrumpften um 15,5 Prozent auf knapp 3,7 Milliarden Euro. Die Publikumszeitschriften müssen ebenfalls ein zweistelliges Minus verkraften. Die Erlöse gingen um 16,8 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro zurück. Der nach den Tageszeitungen zweitgrößte Werbeträger, das Fernsehen, verlor bei Einnahmen in Höhe von 3,6 Milliarden Euro immerhin 9,8 Prozent und bewegt sich damit exakt im Durchschnitt aller erfassten Werbeträger. Die gesendeten Werbeminuten verringerten sich um 3 Prozent auf 1,56 Millionen und die Spot-Anzahl um 8 Prozent auf 3,68 Millionen.

Einziger Werbeträger, der 2009 mit einem Plus abschließt, ist das Internet. Die Erlöse wuchsen um 1,3 Prozent auf 764 Millionen Euro. Hier macht sich die Finanzkrise in der abebbenden Wachstumskurve bemerkbar: 2006 betrug das Plus 49 Prozent, 2008 aber schon nur noch 9 Prozent.
Quelle: ZAW

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