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Marketing


Wieder mehr Ausgaben für die Werbung

© Copyright AUGUST STORCK KG 

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Der deutsche Bruttowerbemarkt hat in diesem Jahr wieder ordentlich Tritt gefasst. Viele Werbungtreibende haben die Gunst des Jahres genutzt, um ihr Portfolio im Markt wieder stärker mit werblicher Unterstützung zu positionieren. Insgesamt ist der Bruttowerbedruck in den Above-the-line-Medien in 2010 um plus 11% (bereinigt plus 10,8%) bzw. plus 2,5 Milliarden Euro auf 25,0 Milliarden Euro gewachsen. Damit verzeichnet der deutsche Bruttowerbemarkt in diesem Jahr einen neuen Höchstwert.

Die Branchen Online-Dienstleistungen (plus 183 Millionen Euro), Unternehmens-Werbung (plus 157 Millionen Euro) und Versandhandel (plus 143 Millionen Euro) steigerten ihren Werbedruck im Jahr 2010 jeweils um über 100 Millionen Euro. Bei den Top-Werbungtreibenden dieser Branchen – Affinitas, Esprit und DMS Trading – handelt es sich dabei um Unternehmen, die für ihre Werbung nahezu ausschließlich Fernseh- und / oder Internetwerbung einsetzten.

Auch die Automobilbranche investierte zusätzlich 83 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Insbesondere die Imagekampagnen für die Automobilhersteller Daimler (plus 22 Millionen Euro), BMW (plus 14 Millionen Euro) und KIA (plus 10 Millionen Euro) trugen dazu bei.

Das Plus von 81 Millionen Euro auf 272 Millionen Euro bei den Bild- und Tonträgern ist insbesondere auf Musik-CDs zurückzuführen: das meistbeworbene Produkt dieser Kategorie war 2010 die CD der Sängerin Kim Wilde. In der Süßwarensparte (plus 77 Millionen Euro auf 722 Millionen Euro) standen die Frucht- und Weingummis im Vordergrung – insbesondere die Nimm 2 Lachgummis.

Das Minus des Handels (minus 73 Millionen Euro auf 2,1 Milliarden Euro) basiert vor allem auf dem reduzierten Werbedruck der Discounter. Doch stehen die Handelsorganisationen nach wie vor an der Spitze der werbeumsatzstärksten Branchen.

Die gesamten Bruttowerbedruckumsätze der Above-the-line-Medien verteilten sich auf die einzelnen Mediengattungen im Jahr 2010 dabei wie folgt:
  • Fernsehwerbung (10,9 Milliarden Euro; plus 16,2%)
  • Tageszeitungen (5,4 Milliarden Euro; plus 0,9 Prozent)
  • Publikumszeitschriften (3,6 Milliarden Euro; plus 4%)
  • Radio (1,4 Milliarden Euro; plus 3,5%)
  • Plakat (970 Millionen Euro; plus 6,4%)
  • Fachzeitschriften (399 Millionen Euro; plus 1,3%)
  • Kino (81 Millionen Euro; plus 12,2%)
  • Online (2,4 Milliarden Euro; 34,7 Prozent)

Die von Nielsen Media erhobenen Bruttowerbedaten geben den Werbedruck wieder, den die Werbungtreibenden auf ihren Produkten und Services beim Konsumenten entfachen. Aus den Bruttowerbedaten lässt sich detailliert ablesen, welche Mediastrategie die Werbungtreibenden verfolgen. Der Bruttowerbemarkt erhebt keinen Anspruch, die individuellen, monetären Geldflüsse zwischen den Marktteilnehmern widerzuspiegeln, deren Konditionen naturgemäß von der Marktmacht des Werbungtreibenden bzw. der Agentur sowie der allgemeinen Nachfrage am Werbemarkt bestimmt wird. Diese individuellen Geldflüsse zwischen den Marktteilnehmern werden auch nicht öffentlich bekannt gegeben.

Nähere Informationen zu The Nielsen Company finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.

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