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Studien


Alpen oder Ostsee?

Inlandsreiseziele 2010 (Quelle: BAT) 

 Inlandsreiseziele 2010 (Quelle: BAT)

Deutschland ist und bleibt das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen. In der abgelaufenen Reisesaison verbrachte mehr als jeder dritte Reisende (37%) seinen Urlaub zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen. Etwa jeder elfte deutsche Urlauber wählte die Ostsee als Ziel. Auch Mecklenburg-Vorpommern profitierte von der wachsenden Anzahl an Urlaubern im Hinterland, wie z.B. der Seenplatte. Die bayrischen Ferienregionen konnten ebenso wie die Nordseeküste ihre Gästezahl konstant halten.
 
Bei den Auslandsreisezielen landete erneut Spanien auf dem Spitzenplatz. Mehr als jeder achte Bundesbürger (12,9%) verbrachte seinen Urlaub auf den Kanaren, Balearen oder dem spanischen Festland. Dahinter lagen Italien (6,7%) und die Türkei (6,6%) fast gleichauf. Aber auch Österreich und Kroatien konnten viele deutsche Urlauber bei sich begrüßen. Einbußen verzeichnete dagegen die Urlaubsdestination Griechenland. Im Zuge der Finanzkrise und dem damit verbundenen Image- und Vertrauensverlust der Urlauber hat sich die Anzahl der deutschen Touristen zwischen Athen, Kreta und dem Peloponnes um etwa 10% reduziert.
 
Im Gegensatz dazu hat die Fernreise ihre Faszination nicht verloren. Trotz Terroranschlägen und Naturkatastrophen begab sich 2010 mehr als jeder neunte Bundesbürger auf die „große“ Reise. Im Vergleich zum Vorjahr konnten hierbei alle Überseedestinationen von Nordamerika bis Asien und von Afrika bis in die Karibik leichte Zugewinne verzeichnen.
Wohin geht's 2011? (Quelle: BAT) 

 Wohin geht's 2011? (Quelle: BAT)


Die durchschnittliche Reisedauer der Deutschen betrug 2010 12,5 Tage, die durchschnittlichen Kosten pro Person 944 Euro .
 
Fast jeder zweite Bundesbürger gibt an, sein aktuelles Reiseverhalten den Terror- und Reisewarnungen anzupassen. Vor allem eine Änderung des Reiseziels und der Reisezeit ziehen die Deutschen dabei in Betracht. Und mehr als jeder achte Bundesbürger reagiert entschlossen, indem er seinen Urlaub zunächst einmal gänzlich auf Eis legt. Zusätzlich lässt schon jetzt jeder dritte Deutsche eine generelle Reisevorsicht walten und gibt an, grundsätzlich nur in Urlaubsgebiete zu verreisen, die weniger risikogefährdet sind (z.B. ins Inland). Im Gegensatz dazu äußern lediglich 13% der Bundesbürger, sich nicht von Reisewarnungen beeinflussen zu lassen und ihren Urlaub wie geplant durchführen zu wollen.
 
Für die 27. Deutsche Tourismusanalyse hat die GfK Marktforschung im Auftrag der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen im Januar 2011 4.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt.

Nähere Informationen zur GfK Gruppe  finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.

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