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Studien


Besser als ihr Ruf

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Die Deutschen fühlen sich bei Weitem gesünder als die Statistik es sieht. Dennoch wollen viele ihr Essverhalten ändern. Das neue Jahr bietet Chancen für gute Vorsätze.

Eine aktuelle Online-Studie von Produkt + Markt / Wallenhorst zeigt, dass trotz eines alarmierend hohen Anteils an Übergewichtigen sich zwei von drei Deutschen als gesund einschätzen. Und gut jeder Zweite (56 Prozent) in Deutschland meint, sich gesund oder sogar sehr gesund zu ernähren. Lediglich 37 Prozent sehen sich selbst als übergewichtig an. Dies widerspricht einer Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wonach 67 Prozent der Deutschen übergewichtig sind; mehr als in allen andern Ländern Europas.

Gerade einmal 15Prozent der 18- bis 24-Jährigen glauben übergewichtig zu sein. Hingegen steigt der Anteil mit dem Alter an, so liegt er in der Gruppe der Personen, die 44 bis 54 Jahre alt sind, am höchsten und bei gut 44 Prozent. Werte nur knapp darunter sind auch für die Befragten, die älter als 55 Jahre sind, zu ermitteln.

Hinsichtlich der Berufstätigkeit und auch des verfügbaren Haushaltseinkommens zeigen sich keine signifikanten Unterschiede. Vergleicht man jedoch Personen, die keinen Schulabschuss oder lediglich einen Hauptschulabschluss haben mit denen, die ein Studium abgeschlossen haben, so liegt dort ein Unterschied von 13 Prozent im Hinblick auf den Anteil selbsteingeschätzter Übergewichtiger vor.

71 Prozent der 18- bis 24-jährigen denken, dass sie ihre Essgewohnheiten ändern sollten. Der Anteil derer, die die Essgewohnheiten nicht ändern wollen, steigt kontinuierlich mit dem Alter an. So sind es bei den über 65-jährigen schon 45 Prozent, die nichts ändern wollen am täglichen Brot.

Einen Unterschied in dieser Einschätzung zwischen Männern und Frauen gibt es nicht, ebenso im Hinblick auf den Bildungsabschluss zeigt sich keine klare Tendenz. Neben der Ernährung leistet die körperliche Aktivität einen großen Beitrag zur Gesunderhaltung. So ist der Anteil derer die keinen Sport treiben in der Altersgruppe über 65 Jahre mit 22 Prozent fast dreimal so hoch wie in der Gruppe der 18- bis 24-jährigen.

In Europa behaupten 80 Prozent der Einwohner sie seien gesund oder sogar sehr gesund. Dänemark sieht sich selbst als gesündestes Land an, hier sind es 92 Prozent die angeben grundsätzlich gesund zu sein.

Das Schlusslicht in diesem Ländervergleich bildet tatsächlich Deutschland, wie Produkt + Markt festgestellt hat. denn über ein Drittel (34 Prozent) schätzt sich selbst als ungesund ein. So sieht es auch bei der Selbsteinschätzung des Ernährungsverhaltens aus: lediglich 56 Prozent der Deutschen denken, dass ihre Ernährung gesund ist – gefolgt von Griechenland mit bereits 68 Prozent über die Italiener mit 90 Prozent bis hin zu den Finnen, die zu 97 Prozent ihre Ernährung als gesund einschätzen.

Eine Änderung der Ernährung sehen vier von zehn Befragten in Europa als nicht erforderlich an. So denkt auch lediglich ein Drittel der Italiener, dass eine Änderung der Ernährung erfolgen sollte. Bei den Finnen sind es – obgleich der positiven Einschätzung - 55 Prozent, die denken, etwas ändern zu sollen, bei den Deutschen immerhin 64 Prozent und bei den Griechen sogar 75 Prozent.

Produkt + Markt hat eine national repräsentative Stichprobe von 1.000 Personen ab 16 Jahre Mitte November 2014 online befragt. Diese Studie ist Teil einer großen, gemeinsamen Umfrage durchgeführt vom WIN/GIA Netzwerk in 12 europäischen Ländern – mit insgesamt 11.445 Befragten, jeweils repräsentativ für ein einzelnes Land.
Nähere Informationen zu Produkt + Markt finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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