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Studien


Connected Home mit Nachholbedarf

© Klicker / PIXELIO 

 © Klicker / PIXELIO

Nur knapp jeder Zehnte fühlt sich gut oder sehr gut über „Connected Home“ oder „Heimvernetzung“(die Zusammenführung von Internet, Handy und Computer mit den Unterhaltungsmedien wie Fernseher und Musikanlage innerhalb eines Netzwerkes) informiert, mehr als 80 Prozent der Befragten kennen weder die Unternehmen, noch die Geräte, die auf dem Markt verfügbar sind. Damit ist auch klar, dass sich die Verbraucher noch nicht oder nur unzureichend mit dem Potenzial von Connected Home beschäftigt haben.
 
Zwar hat knapp jeder zweite Befragte (48 Prozent) die Begriffe „Connected Home“ oder „Heimvernetzung“ schon einmal gehört. Jedoch gibt nur gut ein Drittel (35 Prozent) davon an, ein „korrektes“ Verständnis darüber zu haben. Frappierend ist der geringe Kenntnisstand über Unternehmen (89 Prozent), die verfügbaren Geräte (82 Prozent) und wie Heimvernetzung (81 Prozent) technisch funktioniert.
 
Das Interesse an einer Heimvernetzung ist zweigeteilt. Während über die Hälfte (56 Prozent) der Befragten die Möglichkeit der Heimvernetzung in der eigenen Wohnung interessant bzw. sehr interessant finden, sind 41 Prozent eher nicht bzw. überhaupt nicht daran interessant.
 
Das Interesse von unterwegs auf Medien zu Hause zuzugreifen, also zum Beispiel per Handy den Videorekorder einschalten zu können oder auf Fotos zugreifen zu können, findet nur knapp ein Drittel (32 Prozent) der Befragten (sehr) interessant. Erwartungsgemäß findet diese Zugriffsvariante gerade bei den Jüngeren den größten Zuspruch.
 
Gründe, die gegen eine Heimvernetzung sprechen, liegen vor allem im Bereich des Datenschutzes beziehungsweise der Datensicherheit. So bezweifelt über die Hälfte der Befragten (54 Prozent), ob ihre persönlichen Daten ausreichend gegen Hacker-Angriffe geschützt wären. Weitere Barrieren sind die Kosten einer Heimvernetzung (39 Prozent) sowie die Tatsache, dass es noch keinen einheitlichen technischen Standard für die Geräte oder deren Vernetzung gibt.
 
Forsa, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH, hat im Auftrag von Waggener Edstrom Munich über 1.000 Bundesbürger im Alter von 18 bis 69 Jahren zum Thema Heimvernetzung befragt.
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