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Studien


Deutsche reisen gerne und vorab informiert

Die Deutschen zieht es im Urlaub in die Ferne (© Juergen Jotzo / pixelio.de) 

 Die Deutschen zieht es im Urlaub in die Ferne (© Juergen Jotzo / pixelio.de)

Die Reiselust der Deutschen beflügelt die Tourismusbranche: Mehr Urlaubsreisen und höhere Ausgaben sorgen für Umsatzzuwächse. Hotelbewertungsportale werden vor der Urlaubsbuchung als Informationsquelle immer wichtiger. Für den Sommer 2013 liegen Badeferien am östlichen Mittelmeer sowie Fernreisen im Trend.

Im vergangenen Jahr haben die Deutschen rund 100 Millionen Urlaubsreisen mit mindestens einer Übernachtung unternommen. Das sind knapp 6 Prozent mehr als im Jahr 2011. Die Deutschen gaben hierfür im vergangenen Jahr insgesamt 46 Milliarden Euro aus, ein Plus von 1,2 Milliarden Euro. Dieses Marktwachstum spüren auch die stationären Reisebüros. Sie konnten im Touristikjahr 2011/2012 ebenfalls Zuwächse verbuchen.

Vor allem die einkommensstarken Haushalte mit einem Nettoeinkommen von 3.250 Euro oder mehr pro Monat haben überdurchschnittlich zu dem Wachstum beigetragen. Aber auch Haushalte, denen wenigstens 2.250 Euro netto monatlich zur Verfügung stehen, haben im vergangenen Jahr mehr für Reisen ausgegeben.

Die Rangfolge der wichtigsten Urlaubsarten wird in diesem Jahr nicht neu geschrieben. Der Badeurlaub bleibt die stärkste Urlaubsform. Besonders beliebt sind nach wie vor das östliche Mittelmeer (plus 10 Prozent) mit der weiterhin stark wachsenden Türkei sowie Griechenland, das die Gunst der Urlauber zurückgewinnt.

Städtereisen folgen dem Badeurlaub dicht auf. Sie werden überproportional häufig online über ein Reiseportal oder direkt beim Leistungsträger gebucht. Aber auch Fernreisen legen stark zu. Die stationären Reisebüros verzeichnen hier ein Umsatzwachstum von 8 Prozent. Vor allem Kenia, Thailand, Kuba und Namibia haben es den Deutschen angetan.

Rundreisen in fernen Ländern, Kreuzfahrten, aber auch immer stärker gesundheitsorientierte Wellnessurlaube zählen zu den Langfristtrends, die sich auch in diesem Jahr fortsetzen werden. Was sich allerdings zunehmend verändert, sind die Informationsquellen, die die Urlauber zur Entscheidungsfindung heranziehen. Bei den Badeferien stützen sich bereits 40 Prozent auf die Beschreibungen in den Hotelbewertungsportalen.

Dies sind Ergebnisse einer aktuellen GfK- Studie anlässlich der ITB, die auf Auswertungen des Vertriebspanels, das Reisebuchungen im stationären Reisebüro und im Online-Reisevertrieb auswertet, sowie der monatlichen Befragung von 20.000 repräsentativ ausgewählte Haushalten zu ihrem Reise-, Buchungs- und Informationsverhalten basiert.
Nähere Informationen zu GfK finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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