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Studien


Die aktuellen Herausforderungen in Deutschland

Die Herausforderungen in Deutschland 2002 – 2014 (Quelle: GfK-Verein) 

 Die Herausforderungen in Deutschland 2002 – 2014 (Quelle: GfK-Verein)

Die Sorgen der Deutschen drehen sich in erster Linie um Arbeitslosigkeit, Preis- und Kaufkraftentwicklung sowie Renten und Altersversorgung.

Seit mehr als 20 Jahren Spitzenreiter der deutschen Sorgenliste ist und bleibt die Arbeitslosigkeit: 33 Prozent nennen die Situation auf dem Arbeitsmarkt als wichtigste Herausforderung. Allerdings hat sich der Wert seit dem Krisenjahr 2009 halbiert – damals betrug er noch 66 Prozent. Auch die tatsächliche Arbeitslosenquote nach dem internationalen ILO-Standard war im Februar 2014 mit 5,1 Prozent so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Dabei ist die Besorgnis mit 40 Prozent in den Neuen Bundesländern weiterhin präsenter als im Westen mit 32 Prozent. Erklären lässt sich dies durch eine rund vier Prozentpunkte höhere Arbeitslosenquote im Osten.

Auf Platz zwei liegt mit 26 Prozent zum dritten Mal in Folge die Sorge um die Preis- und Kaufkraftentwicklung. Im Vergleich zu 2013 ist die Beunruhigung zwar um drei Prozentpunkte zurückgegangen, bleibt aber ein Dauerbrenner: Seit fünf Jahren stellt sie für mindestens rund ein Viertel der Deutschen ein dringend zu lösendes Problem dar, und dies trotz einer geringen Inflationsrate. Die Ankündigungen der EZB, die Geldentwertung auch mit unkonventionellen Maßnahmen beschleunigen zu wollen, trägt wohl nicht zur Beruhigung bei. Eine zentrale und zunehmende Forderung der Bürger ist dabei aber auch die Erhöhung der Löhne und eine gerechtere Einkommensverteilung.

Deutlich an Brisanz gewonnen hat die Sorge um die Renten und die Altersversorgung. Mit einem Plus um zehn Prozentpunkte auf 24 Prozent hat sich das Thema in diesem Jahr vom fünften auf den dritten Rang geschoben. Die größere Besorgnis hängt vermutlich auch mit der aktuellen Diskussion um Veränderungen im Rentensystem zusammen. So werden seit längerem die sogenannte „Mütterrente“ und die abschlagsfreie Rente ab 63 Jahren nach 45 Beitragsjahren kontrovers diskutiert.

Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der GfK-Studie „Challenges of the Nations 2014“ und basieren auf rund 19.700 Interviews, die im Auftrag des GfK Vereins im Frühjahr 2014 in Europa in Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Österreich, Großbritannien, Belgien, Russland, Spanien, den Niederlanden, Schweden und erstmals in diesem Jahr in der Schweiz und der Türkei durchgeführt wurden. Außerdem zum ersten Mal vertreten sind Südafrika und Nigeria, die USA sowie Brasilien. In Deutschland wurde eine repräsentative Stichprobe von 2018 Personen befragt.
Nähere Informationen zum GfK-Verein finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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Quelle: GfK Verein

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