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Studien


E-Books bewirken Paradigmenwechsel in der Kulturtechnik Lesen

Nutzungsgewohnheiten der E-Book-Leser (Quelle: Q | Agentur für Forschung / Skoobe) 

 Nutzungsgewohnheiten der E-Book-Leser (Quelle: Q | Agentur für Forschung / Skoobe)

Digitale Bücher kommen vielen Leser-Bedürfnissen entgegen. So schätzen mehr als neun von zehn Befragten (94 Prozent) die Möglichkeit, jederzeit neuen Lesestoff beziehen zu können und damit beispielsweise auch unterwegs die volle Flexibilität einer mobilen Bibliothek zu genießen. Zudem beobachtet die Marktforschungsstudie die Entwicklung einer neuen Lesekultur mit stark selektivem Leseverhalten: So lesen vier von fünf Befragten häufiger spontan unbekannte Bücher als vor ihrem Einstieg ins Lesen von E-Books.
 
Die Mehrheit der Studienteilnehmer (94 Prozent) verfügt über mindestens ein E-Book-fähiges Gerät (Smartphone, Tablet oder iPod touch). Mehr als 70 Prozent nutzen mindestens zwei E-Book-fähige Geräte, ein weiteres Drittel (34 Prozent) sogar drei und mehr.
 
Dennoch sind E-Book-Leser keine Technik-Freaks. Die Studie zeigt, dass die E-Book-Leser des Jahres 2012 aus der Mitte der Buchwelt kommen: Der Altersschwerpunkt der Befragten liegt zwischen 40 und 49 Jahren, zwei Drittel (66 Prozent) sind älter als 40 Jahre. Berufstätige bilden die Masse der Nutzerschaft (81 Prozent), das Bildungsniveau liegt deutlich über dem Durchschnitt (64 Prozent haben Abitur oder sogar studiert).
 
Das Lesen von E-Books nimmt einen beträchtlichen Teil des Gesamtzeitbudgets für Lesen ein: Im Schnitt gaben die Befragten an, zwölf Stunden pro Woche aus privatem Interesse zu lesen. Davon entfielen knapp drei Viertel der Zeit (im Durchschnitt 8,5 Stunden pro Woche) auf digitales Lesen. Unterhaltungsliteratur, das in der Stichprobe am häufigsten genutzte Genre, lesen fast die Hälfte (48 Prozent) der Befragten eher oder nur noch digital, weitere 26% gleich viel digital bzw. gedruckt.
 
Was verändert sich durch das Lesen von E-Books? (Quelle: Q | Agentur für Forschung / Skoobe) 

 Was verändert sich durch das Lesen von E-Books? (Quelle: Q | Agentur für Forschung / Skoobe)

Anders als der Altersdurchschnitt erwarten lässt, sind den Studienteilnehmern Vorbehalte gegen das Lesen an Bildschirmen weitgehend fremd: Fast neun von zehn (88 Prozent) stimmen eher bzw. voll und ganz der Aussage zu, dass ihnen das Lesen am Bildschirm keine Probleme bereitet.
 
95 Prozent aller Befragten halten zudem als Vorteil fest, dass E-Books leicht zu transportieren sind, mehr als drei Viertel (77 Prozent) heben hervor, dass sie sich nicht abnutzen und mehr als zwei Drittel (68 Prozent) schätzen die Möglichkeit, ganz einfach mehrere Bücher parallel lesen zu können.
 
Schließlich schätzen die Befragten insbesondere die Möglichkeit, jederzeit neuen Lesestoff zu beziehen (94 Prozent sehen dies als Vorteil). Die Mehrheit der Studienteilnehmer hebt außerdem hervor, dass man durch E-Books nun auch in Situationen spontan lesen kann, in denen man früher kein Buch dabei hatte (87 Prozent Zustimmung). So wird das Lesen zunehmend mobiler: Zwei Drittel der Befragten lesen seit ihrem Einstieg in das digitale Lesen mehr Bücher wenn sie unterwegs sind.
 
Für den „Trendreport E-Reading 2012“ befragte das Marktforschungsinstitut Q | Agentur für Forschung im Auftrag von Skoobe im Zeitraum von August bis Oktober 2012 über 650 E-Book-Leser aus ganz Deutschland zu Lesemotiven und -verhalten.
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