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Studien


E-Books- oder Papier-Leser?

© Rike  / pixelio.de   

 © Rike / pixelio.de

Erst knapp 15 Prozent der Befragten in Zentraleuropa geben sich dem digitalen Lesevergnügen hin. Ein erheblicher Anteil könnte jedoch in Zukunft dazukommen. 58 Prozent der befragten Nicht-Nutzer haben eine positive Anschaffungsabsicht von eBooks. Als wesentliche Vorteile des elektronischen gegenüber dem gedruckten Buch gelten die sofortige Verfügbarkeit (70,7%), die Speichermöglichkeit auf einem Endgerät (64,9%) sowie die einfache Mitnahme (64,0%).

Demgegenüber stehen nach Meinung der eBook-Verweigerer der Charme des gedruckten Buches (51,7%) sowie das gewisse „Feeling“ beim Lesen (51,1%) und die Gemütlichkeit (45,4%), die beim klassischen Buch entstehen. Jeder Dritte gibt darüber hinaus an, dass eBooks die Ästhetik (35,9%) und den charakteristischen Geruch (34,3%) des traditionellen Buches zu stark missen lassen.

Zum aktuellen Zeitpunkt liest laut Befragung bereits jeweils ein Fünftel der eBook-Nutzer digitale Bücher auf Tablets (20,7%) bzw. am Notebook (20,0%), jeder Zehnte sogar am Smartphone (10,7%). Überrascht hat im Rahmen der Studie, dass eBooks nicht vorrangig unterwegs, sondern zu Hause genutzt werden (85,3%) – genauso wie das gedruckte Buch (95,7%).

Wo wird am ehesten gelesen? (Quelle: Marketagent.com) 

 Wo wird am ehesten gelesen? (Quelle: Marketagent.com)

Im Mittel nutzt der durchschnittliche Leser digitaler Bücher sechs eBooks pro Jahr. Die Printed Books-Leser bringen es im Mittel auf zehn Stück jährlich gelesene Bücher. Während Frauen deutlich leseaffiner bei gedruckten Büchern sind, lässt sich bei der Nutzung digitaler Bücher kein Geschlechterunterschied feststellen. Die Bereitschaft zum digitalen Lesen ist jedoch stark altersabhängig. So ist die Akzeptanz von eBooks unter den 20- bis 39-Jährigen stärker ausgeprägt als in den anderen Altersgruppen.

Für eine echte Alternative zum klassischen Buch hält derzeit bereits jeder zweite Umfrage-Teilnehmer das eBook (50,1%). Im internationalen Vergleich sind die Italiener am meisten davon überzeugt (67,5%), während die Österreicher hier von allen Nationen am skeptischsten sind (44,9%).

82 Prozent der Befragten sind zumindest eher der Ansicht, dass das klassische Buch auch weiterhin in der digitalen Welt bestehen wird. 55 Prozent sind voll und ganz davon überzeugt. Etwas skeptischer sind die Jugendlichen in Europa: Nur zwei von fünf Befragten unter 20 Jahren glauben fest an die Zukunft des gedruckten Buches in der digitalen Welt (41,4%).

Marketagent.com befragte knapp 11.000 Personen aus 12 europäischen Ländern zum digitalen Lesen in Europa.
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