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Studien


Einfluss von Herstellerdachmarken auf Produktmarken meist negativ

Dachmarken haben Einfluss auf Produktmarken (© Gerd Altmann / PIXELIO) 

 Dachmarken haben Einfluss auf Produktmarken (© Gerd Altmann / PIXELIO)

Eine repräsentative Umfrage ergab, dass bei Produktneueinführungen ein etablierter Herstellername hilfreich sein kann. Wird der Name eines Herstellers aber in Verbindung mit einer Produktmarke genannt, hat dies häufig einen negativen Einfluss auf die Beurteilung des Produkts.

So wurden bei rund der Hälfte der 23 untersuchten Produktmarken signifikant negative Effekte bei Nennung des Herstellers gemessen. Positive Effekte durch die Nennung des Herstellers gab es bei keiner einzigen etablierten Marke. Besonders deutlich sind die Effekte bei den Marken Landliebe von Campina, Weihenstephan von Müller und Bonaqua von Coca Cola.

Positive Effekte gibt es aber bei Produkten, die noch nicht am Markt eingeführt sind: Hier kann eine etablierte Herstellerdachmarke zum Erfolg beitragen. Die fokussierte Kommunikation einer Dachmarke bietet sich deshalb vor allem für Hersteller an, die Ihre Produktpalette mit Angeboten erweitern wollen, die sehr gut zu den bestehenden Produkten passen.
Die Ergebnisse zeigen, dass Effekte der Herstellerdachmarken stark abhängig sind von den jeweiligen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel dem Image des Herstellers, der Passung von Produkt- und Hersteller, Markenbekanntheit, Produktkategorie oder Zielgruppe. Der Einführung einer Herstellerdachmarke sollte deshalb stets eine genaue Analyse der Rahmenbedingungen vorausgehen.

Zur Studie: Die Ergebnisse enstammen einer repräsentativen Onlinestudie, bei der 1.004 Personen befragt wurden und wurden vom Marktforschungsinstitut SKOPOS erhoben.

Nähere Informationen zu SKOPOS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: SKOPOS

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