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Studien


Eltern fordern Verbesserungen bei IT im Unterricht

© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO 

 © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

Digitale Medien und Unterricht an deutschen Schulen stellen noch immer getrennte Welten dar. Eltern bewerten dies besonders kritisch: Nur vier Prozent beurteilen den Einsatz von Computern in Schulen als ausgezeichnet. Beinahe zwei Drittel sehen dagegen deutlichen Verbesserungsbedarf.

 
Dies ist auch geboten, denn nur bei 35 Prozent der Schüler kommt der Computer mindestens einmal pro Woche im Unterricht (ohne Informatik) zum Einsatz. Bei 30 Prozent findet ein Arbeiten am PC außerhalb des Informatikunterrichts überhaupt nicht statt. Auch die Lösung, dass Schüler ihr eigenes Notebook in die Schule bringen können, um diesen Zustand zu ändern, ist bisher kaum in die Klassenzimmer vorgedrungen. Nur bei 15 Prozent ist dies überhaupt möglich.
 
Zusätzlich gibt es noch erhebliche Unterschiede innerhalb des dreigliedrigen Schulsystems: Lediglich vier Prozent der Hauptschüler und 13 Prozent der Realschüler können ihr eigenes Notebook mitbringen, dagegen immerhin 27 Prozent der Gymnasiasten.
 
73 Prozent der Befragten sehen Kultusministerien und die Schulleitung in der Pflicht, für Verbesserungen zu sorgen. Es folgen die Schulträger mit 71 Prozent, die politischen Entscheidungsträger mit 66 Prozent und die Lehrkräfte mit 51 Prozent.
 
Das sind Ergebnisse einer Umfrage der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest.

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