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Studien


Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

© Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / PIXELIO 

 © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / PIXELIO

Nur noch 5 Prozent der deutschen Verbraucher halten die Kernkraft aus Gründen der Versorgungssicherheit und CO2-Minimierung für zukunftsfähig, im Januar waren es mit 10 Prozent noch doppelt so viele. Weitere Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien haben dagegen eine breite Unterstützung in der Bevölkerung.

Interessant sind die regionalen Unterscheide in der Beurteilung der Kernenergie. Während im alten Bundesgebiet nur noch knapp vier Prozent der Bürger die Kernkraft als zukunftsfähige Technologie ansehen, um die Energieversorgung sicherzustellen, ist in den neuen Bundesländern noch immerhin jeder Zehnte hiervon überzeugt.

Die Bevölkerung sieht vor allem aus ökologischen Gründen eindeutig regenerative Energiequellen auf dem Vormarsch. Sonnen- und Windenergie sind dabei die großen Favoriten im zukünftigen Energiemix für Deutschland. Dabei nimmt die Solarenergie (Photovoltaik und Solarthermie) mit aktuell 86 Prozent den Spitzenplatz ein (Januar: 83 Prozent). Dahinter folgt auf dem zweiten Platz die Windenergie mit 80 Prozent Zustimmung (Januar 72 Prozent).

Die für die Stromerzeugung im Moment zweitwichtigste regenerative Energiequelle in Deutschland, die Wasserkraft, erlebt aktuell eine Renaissance in der Gunst der Bevölkerung. Etwa zwei Drittel der Befragten halten weitere Investitionen in Wasserkraftwerke für zukunftsfähig. Vor der Reaktorkatastrophe in Fukushima lag dieser Wert noch bei etwa 50 Prozent.

Die Meinung der Befragten zu den Energiequellen Biomasse beziehungsweise Biogas hat sich dagegen wenig verändert. Sowohl vor als auch nach dem Atomunfall in Japan befürwortet etwa ein Drittel der Deutschen den Ausbau dieses Energieträgers. Die zukünftige massive Nutzung von Agrarflächen und -produkten für die Energieerzeugung findet damit aktuell keine Mehrheit.

Auch der bereits öffentlich diskutierte Ausbau der Kohleverstromung als Alternative zur Kernenergie wird derzeit von den Bürgern nicht unterstützt. Nur 11 Prozent der Befragten halten verstärkte Investitionen in Kohle für geboten. Fossile Energieträger sind daher aus Sicht der Verbraucher kein geeigneter Ersatz für die Kernkraft.

Die vorliegenden Ergebnisse sind ein Auszug aus einer aktuellen Studie der GfK Energie & Umwelt. Sie basieren auf rund 2000 persönlichen Interviews im Januar 2011 und rund 1000 persönlichen Interviews im April 2011, die jeweils mit Energieentscheidern in Privathaushalten geführt wurden. Die für die deutsche Wohnbevölkerung repräsentative Studie behandelt neben dem grundsätzlichen Interesse an Energiethemen die geplanten Investitionen in Maßnahmen der energetischen

Nähere Informationen zur GfK Gruppe finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
Quelle: GfK

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