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Studien


Europas Regierungen in der Kritik

Quelle: Ipsos 

 Quelle: Ipsos

In Deutschland sind zwar 56 Prozent der Deutschen für eine neue Regierung – allerdings stimmen auch 49 Prozent zu, dass die aktuelle Regierung immerhin besser sei, als die Opposition oder andere potentielle Ablösekandidaten. Auch in anderen europäischen Ländern ist man nicht happy mit der Regierung, wie eine internationalen Studie von Ipsos belegt.
 
In Frankreich wollen drei Viertel (76%) der Franzosen Premier Hollande und sein Kabinett nicht mehr in der Exekutive sehen, in Spanien wünschen sich fast acht von zehn (78%) einen Regierungswechsel. Auch Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi sollte laut zwei Dritteln der Italiener (65%) im Amt abgelöst werden. Nach dem Rücktritt des britischen Premierministers Cameron, haben sechs von zehn Briten bereits bekommen, was sie wollten: eine neue Regierung.
 
Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bekommt in der Umfrage Gegenwind von der türkischen Bevölkerung: Sechs von zehn Befragten denken, es sei Zeit für eine Ablösung. Wobei Erdoğan und seine Regierung von den türkischen männlichen Wählern als besser und vertrauenswürdiger eingestuft werden als von den Wählerinnen. Jeder Zweite (49%) Türke schenkt dem türkischen Machthaber sein Vertrauen, unter den Frauen sind es knapp vier von zehn (37%).
 
Die Russen scheinen hingegen sehr zufrieden mit ihrem Oberhaupt Putin zu sein: lediglich ein Drittel wünscht sich einen Wechsel an der Spitze ihres Landes. Außerdem stimmen sieben von zehn (72%) stimmen zu, seine Regierung sei besser als die Opposition, drei Viertel (74%) halten ihn und sein Kabinett für vertrauenswürdig.
 
Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 20. Mai und 3. Juni 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.026 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 24 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

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