ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Europas Sorgen

© Viktor Mildenberger / PIXELIO 

 © Viktor Mildenberger / PIXELIO

Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt sowohl für die Europäer insgesamt (43 %) als auch für die Deutschen (66 %) die größte Sorge und nimmt im Vergleich zum Vorjahr noch etwas zu. In 8 der 11 betrachteten europäischen Ländern ist die Arbeitslosigkeit das am häufigsten genannte Problem.

Mit einigem Abstand folgen die Themen Preis- und Kaufkraftentwicklung sowie die wirtschaftliche Stabilität. Bei der Sorge um die Konjunktur entspannt sich die Lage, das Thema liegt aber immer noch auf Rang 3 in Europa.

Insgesamt machen sich die Deutschen in Europa die meisten Sorgen. Zwar sind die Bürger in Deutschland aktuell etwas weniger über die wirtschaftliche Situation beunruhigt, das Thema belegt aber nach wie vor Platz 2.

Mehr als verdoppelt hat sich die Sorge um das Gesundheitswesen. Mit 21% zeigten sich seit 1990 noch nie so viele Deutsche beunruhigt über die Versorgung im Krankheitsfall. Damit landet das Thema in diesem Jahr auf Platz 4 des Sorgenrankings, gefolgt von den Renten auf Rang 5.
Quelle: Challenges of Europe 2010, GfK Verein 

 Quelle: Challenges of Europe 2010, GfK Verein



In anderen Ländern Europas stehen teilweise andere Themen ganz oben auf der Sorgenliste: Die Russen plagen vor allem Inflationssorgen, in Spanien fürchtet man um die konjunkturelle Entwicklung. Niederländer und Italiener hingegen  beunruhigt Kriminalität am meisten und Österreicher und Briten beschäftigt vor allem das Thema Zuwanderung und Integration.

Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der GfK-Studie „Challenges of Europe 2010“ und basieren auf rund 13.200 Verbraucherinterviews, die im Auftrag des GfK Vereins im Februar und März 2010 in Deutschland, Frankreich, Österreich, Großbritannien, Italien, Belgien, den Niederlanden, Russland, Polen, Spanien und seit diesem Jahr erstmals in Schweden durchgeführt wurden. Grundlage der Untersuchung ist folgende offene Frage, die jedes Jahr unverändert gestellt wird: „Welches sind Ihrer Meinung nach die dringendsten Aufgaben, die heute in [jeweiliges Land] zu lösen sind?“ Die Befragten erhalten keinerlei beschränkende Vorgaben für ihre Antwortmöglichkeiten, Mehrfachnennungen sind möglich.
Quelle: GfK e.V.

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email