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Studien


Facebook macht nicht glücklich

© Silke Kaiser  / pixelio.de 

 © Silke Kaiser / pixelio.de

In der aktuellen Studie wurden Facebook-Mitglieder nach ihren Gefühlen während und nach der Nutzung von Facebook gefragt: Über ein Drittel der Befragten empfand vornehmlich negative Gefühle wie Frustration. Die Forscher vermuten in erster Linie Neid auf die „Facebook-Freunde“ als Frust-Auslöser. Vor allem wer in sozialen Netzwerken selbst kaum aktiv kommuniziert, sondern eher Informationen konsumiert – also beispielsweise Posts von Freunden liest, News Feeds und Fotos durchklickt – ist besonders häufig diesen schmerzvollen Emotionen ausgesetzt.
 
Ein Fünftel aller Ereignisse (online und offline), die in letzter Zeit Neid bei den Befragten hervorriefen, fanden im Facebook-Kontext statt – dies verdeutlicht den immensen Stellenwert, den diese Plattform im Leben vieler Nutzer hat. Paradoxerweise können die Neidgefühle der Nutzer häufig zu einer ausgeprägteren Selbstpräsentation auf Facebook führen, die wiederum Neidgefühle bei anderen hervorruft – ein Phänomen, das die Forscher als „Neidspirale“ bezeichnen. An erster Stelle der Neidobjekte liegt in Deutschland sowohl offline als auch online das Themenfeld „Reisen und Freizeit“.
 
Für die Studie wurden von Wirtschaftsinformatikern der TU Darmstadt und der Humboldt-Universität zu Berlin knapp 600 Facebook- Nutzerinnen und –Nutzer befragt. Die Ergebnisse der Studie werden auf der 11. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik präsentiert, die vom 27. Februar bis zum 1. März 2013 in Leipzig stattfindet.
Quelle: TU Darmstadt

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