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Studien


Festivals als Ausgleich zum stressigen Alltag

© Olaf / flickr.com 

 © Olaf / flickr.com

Nicht nur das letzte Wochenende mit Rock am Ring zeigt, dass Festivals und Open Airs sich bei jungen Deutschen immer größerer Beliebtheit erfreuen. Appinio hat Festivalgänger (14 bis 29 Jahre) nach persönlichen Vorlieben und Einstellungen zu Festivals gefragt.

Es gibt zwar verschiedene Festivals, dennoch scheint es, als ob man auf Festivals immer wieder dieselben Typen von Menschen trifft: Rund 41 Prozent aller Befragten schätzen sich als „Chaos-Camper“ ein. Etwas über ein Viertel sind „zu Hause-Duscher“ und etwa 17 Prozent bezeichnen sich als „Camping-Streber“. Der Typus „Überfan bzw. Line Up-Junkie“ macht noch etwa 9 Prozent der Festivalgänger aus. Auffällig ist, das sowohl Chaos-Camper als auch Camping-Streber häufig mit Merkmalen des Line Up-Junkies kombiniert sind, die Campingausstattung demnach keine Auswirkung auf die Aktivität und das Erlebnis vor Ort hat.

Auf einem Festival stehen die Alltagssorgen hinten an und man kann immer genau das tun, wonach einem gerade der Sinn steht. Für knapp zwei Drittel (65,9 Prozent) sind die Musik und Künstler bei einem Festivalbesuch wichtig. Ebenfalls zeigt sich ein Festival als eine außergewöhnliche, nicht alltägliche Situation. Rund 39 Prozent wollen dem Alltag kurzzeitig entfliehen, für etwa jeden vierten gehört Camping in jedem Fall dazu und etwa 24,5 Prozent brauchen nach einem Festival erstmal Erholung. Ebenfalls auffällig ist, dass der Konsum von Alkohol für die Befragten fest dazu gehört: Etwa 39 Prozent der Festivalgänger verbinden ein Festival mit Alkohol aus Tetrapacks und Dosenbier, etwa 23 Prozent spielen gerne „Flunkyball“ und andere Trinkspiele. Außerdem nutzt knapp jeder vierte die Gelegenheit, sich eine Auszeit von technischen Geräten, wie Computer oder Smartphone, zu gönnen.

Ein deutlicher Unterschied bei der Intention eines Festivalbesuches zeigt sich bei Frauen und Männern. Während Frauen häufiger versuchen, dem Alltag zu entfliehen (43,7 Prozent zu 34,8 Prozent), verschwinden Männer signifikant häufiger mit einer Festivalbekanntschaft im Zelt (14,5 Prozent zu 4,2 Prozent).

Appinio hat 2.047 Festivalgänger im Alter von 14 bis 29 Jahren befragt.
Quelle: appinio

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