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Studien


Finanzbranche: Veränderungen zu erwarten

© GG-Berlin  / pixelio.de   

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85 Prozent der Vertriebsmitarbeiter von Banken und Versicherungen gehen davon aus, dass sich der Verkauf von Finanzdienstleistungen in den nächsten Jahren grundlegend ändern wird. Trotz der zu erwartenden Veränderungen sehen die Vertriebsmitarbeiter bislang jedoch weder für ihr Unternehmen noch für sich persönlich Konsequenzen oder Gefahren. Die künftige Geschäftsentwicklung beurteilen sie grundsätzlich optimistisch: Knapp die Hälfte (49 Prozent) erwartet einen positiven Verlauf in Bezug auf den eigenen Konzern in den nächsten fünf Jahren. Lediglich 13 Prozent gehen von einem Rückgang der Umsätze aus.


Insgesamt 60 Prozent der Außendienstmitarbeiter gehen davon aus, dass das Internet für den Vertrieb eine sehr große Rolle spielen wird – als Informationsmedium, aber zunehmend auch für den Kauf von Finanzprodukten. Allerdings sind viele Unternehmen nach Einschätzung der Mitarbeiter noch nicht gut auf die Veränderungen durch die digitalen Medien vorbereitet. Mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) sehen vor allem in Bezug auf das Angebot sowie den Abschluss von Finanzdienstleistungen im Internet großen Nachholbedarf.

Außerdem erwarten die Vertriebsmitarbeiter viele Fusionen auf der Anbieterseite bei Banken und Versicherungen, aber auch bei Filialen und Agenturen. Diese werden zu größeren Einheiten zusammengefasst und konsolidiert (61 Prozent). Bei den Banken ist dafür vor allem der steigende Kostendruck verantwortlich. Im Versicherungsbereich stellen die deutlich gestiegenen gesetzlichen Anforderungen ein Problem dar, die von kleinen Agenturen kaum noch zu erfüllen sind. Hinzu kommt der demografische Wandel bei den Außendienstmitarbeitern. Nach heutiger Schätzung wird rund ein Drittel in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand gehen. Diese Tatsache wird die Zahl der Agenturen deutlich reduzieren.

63 Prozent der Befragten gehen zudem von einer grundlegende Veränderung der bisherigen Provisionsregelung aus. Sie vermuten, dass Filialen und Agenturen nur noch mit guter Beratung und Kundenbetreuung Geld verdienen werden (55 Prozent). Ihrer Meinung nach besteht bereits heute zumindest bei einem Teil der Kunden die Bereitschaft, für eine professionelle Beratung ein Honorar zu bezahlen (37 Prozent).

Für die GfK-Studie „Finanzvertrieb 2020“ wurden im Zeitraum April bis Mai 2013 insgesamt 345 Vertriebsmitarbeiter aus Banken und Versicherungen, Makler, Vermögensberater sowie unabhängige Finanzvermittler um ihre Einschätzung gebeten.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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