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Studien


Flüchtlingskinder in Deutschland

Quelle: infratest dimap 

 Quelle: infratest dimap

Ob Staat und Gesellschaft den Flüchtlingskindern in Deutschland ausreichend helfen, darüber gehen die Meinungen der Bundesbürger auseinander – wie Infratest Dimap im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerk herausfand.

Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Deutschen ist der Ansicht, es werde sehr viel oder viel getan, um speziell Flüchtlingskinder in Deutschland zu unterstützen. Fast ebenso viele sind jedoch gegenteiliger Auffassung (45 Prozent). Größeren Handlungsbedarf sehen mehrheitlich die Anhänger der Grünen und der Linken, aber auch der SPD, während gut die Hälfte der Unions-Anhänger der Meinung ist, es werde bereits sehr viel oder viel für Flüchtlingskinder getan.

Die Hälfte der Bundesbürger (50 Prozent) kann sich vorstellen, sich persönlich für Flüchtlingskinder zu engagieren. 45 Prozent wären indes nicht bereit, sich persönlich einzubringen. Die Bereitschaft zu persönlichem Engagement ist insbesondere bei den Anhängern der Grünen (71 Prozent), bei Höhergebildeten (65 Prozent) und bei jungen Menschen im Alter bis 29 Jahren (60 Prozent) hoch.

Laut UN-Menschenrechtskonvention sollen Flüchtlingskinder die gleichen Rechte haben wie in Deutschland geborene. Derzeit wird jedoch darüber diskutiert, dass in der Praxis zum Teil unterschiedliche Maßstäbe angelegt würden, z.B. im Gesundheits- oder Bildungsbereich. Zwei Drittel (67 Prozent) der Bundesbürger finden in Übereinstimmung mit den Vereinten Nationen, dass alle Kinder in Deutschland die gleichen Möglichkeiten haben sollten. Drei von zehn (31 Prozent) vertreten hingegen die Auffassung, man könne Flüchtlingskindern nicht sofort die gleichen Möglichkeiten bieten.

Infratest Dimap hat im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerk 1.000 wahlberechtigte Personen in Deutschland ab 18 Jahren per CATI zwischen dem 8. bis 10. Juni 2015 befragt.

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