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Studien


Gesundheitsreform: Gewinner und Verlierer

© Sigrid Roßmann / PIXELIO 

 © Sigrid Roßmann / PIXELIO

In erster Linie sind für 81% aller Befragten die Pharmahersteller die Gewinner der Gesundheitsreform. Ebenfalls zu den Gewinnern zählen die privaten Krankenversicherungen (70%), die Bundesregierung (66%) und die Apotheker (59%). 51% halten die gesetzlichen Krankenkassen für Gewinner der Reform. Und die großen Verlierer sind für 90% aller Befragten die gesetzlich Krankenversicherten.
 
70% aller Befragten und über 80% der über 55-Jährigen schätzen die Einflussnahme der Lobby der Pharmaunternehmen auf die Gesundheitsreform durchaus hoch ein. Relativ gering erachten die Befragten den Einfluss der gesetzlichen Krankenkassen – lediglich jeder Vierte attestiert ihnen starken Einfluss auf den Reformprozess. Dies deckt sich allerdings mit den Erwartungen der meisten Bürger. Denn lediglich 29% aller Bürger halten eine starke Einflussnahme durch die Krankenkassen für wünschenswert.
 
Die bekanntesten Vertreter aus den Reihen der Pharmaunternehmen heißen Bayer, Roche und Merck (gestützte Bekanntheit: 92% / 70% / 66%). Ebenfalls in den Top 10 befinden sich aktuell die Unternehmen (in alphabetischer Reihenfolge): Boehringer Ingelheim, GlaxoSmithKline (GSK), Grünenthal, Merz, Novartis, Pfizer und Sanofi-Aventis. Doch nur eines der genannten Pharmaunternehmen schafft das Kunststück, häufiger Sympathie als Antipathie zu erzeugen: Bayer. Alle übrigen Pharmaunternehmen stoßen bei den Befragten mehrheitlich auf eine neutrale Haltung und werden zudem etwas häufiger unsympathisch als sympathisch genannt. Anders bei Bayer: Hier äußert mehr als ein Drittel aller Befragten Sympathie für das Unternehmen. Lediglich jeder Vierte findet es unsympathisch, etwa ein Drittel hat eine neutrale Haltung.
 
Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zum Thema „Gewinner und Verlierer der Gesundheitsreform" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics. Hierfür wurden im Dezember 2010 1000 Bundesbürger ab 16 Jahren repräsentativ befragt.

Nähere Informationen zu 
YouGovPsychonomics finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
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