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Studien


Goldanlagen als Krisenschutz

© Rike / pixelio.de 

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Nahezu jeder Dritte, der Gold als langfristiges Investitionsobjekt erachtet, sieht den Krisenschutz als Hauptargument für den Kauf von Gold. Die Renditesteigerungs- oder Diversifikationspotentiale im Anlageportfolio sind eher zweitrangig. Dies untermauert auch die steigende Goldnachfrage von Privatkunden in den letzten Monaten.

Obwohl der Goldpreis in den letzten Jahren, trotz einiger Korrekturen, immer wieder neue Höchststände erreichte, erachtet nur jeder Zehnte Gold als interessantes Spekulationsobjekt. Dies unterstreicht die primäre Bedeutung von Gold als "Safe Haven", eine Eigenschaft, welche die meisten Privatpersonen dem Edelmetall beimessen. Allerdings besitzt Gold für ein Fünftel der Studienteilnehmer lediglich einen ideellen Wert und stellt kein Anlageobjekt dar. Das Hauptargument für diese Auffassung ist, dass Gold aus Anlagegesichtspunkten "totes Kapital" darstellt und keinen Zinsertrag bringt.

Der Kauf von physischem Gold erfolgt meist direkt vor Ort. 66 Prozent der befragten Privatpersonen, die bereits in der Vergangenheit Gold zu Anlagezwecken erworben haben, präferieren diese Abwicklungsart. Die Bezahlung erfolgt dabei hauptsächlich in bar. 60 Prozent bevorzugen den Goldkauf über den Bankschalter, während etwa 40 Prozent einen Edelmetallhändler aufsuchen. 12 Prozent bestellten ihr Gold im Online-Shop. 22 Prozent der Goldbesitzer haben sowohl vor Ort als auch über das Internet ihre Goldbestände aufgestockt. Die Hälfte der befragten Personen bewahrt das Gold zu Hause auf, die andere Hälfte im Bankschließfach.

Außerdem bevorzugt knapp über die Hälfte der Befragten Goldbarren. Goldmünzen halten hingegen nur 30 Prozent für die geeignetere Anlage. Lediglich 15 Prozent tätigen Goldinvestments über die Börse. 85 Prozent wollen an ihrem Goldbestand festhalten, lediglich 6 Prozent planen dieses zu veräußern. 85 Prozent planen weitere Goldkäufe in der Zukunft.

Die Studie "Goldinvestments: Besitz, Trends und Erwartungen von Privatpersonen in Deutschland 2012" des Edelmetallkonzerns Heraeus wurde durch das Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin durchgeführt. Im Sommer 2012 wurden 2.000 Bundesbürger über 18 Jahren online befragt.
 
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