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Studien


Jeder fünfte Deutsche würde seine Organe spenden

© Elke Sawistowski/pixelio.de 

 © Elke Sawistowski/pixelio.de

Etwa jeder fünfte Deutsche (22,2 Prozent) ist grundsätzlich zu einer Organspende bereit, besitzt aber (noch) keinen Organspendeausweis. Hierfür gibt es vielfältige Gründe, wie etwa die Angst vor Missbrauch: Mehr als jeder Vierte dieser Teilgruppe (27,6 Prozent) wartet auf entsprechende Regelungen vom Gesetzgeber, dass kein Missbrauch wie z. B. eine unzulässige Bevorzugung bestimmter Patienten etc., stattfinden kann.

Weitere 26,7 Prozent sind bisher aber auch "einfach nicht dazu gekommen", sich einen Spenderausweis zu besorgen. Über ein Viertel (26,1 Prozent) hat deshalb keinen Ausweis, weil sie sich darauf verlassen, dass ihre Angehörigen im Ernstfall die "richtige" Entscheidung treffen, während 24,7 Prozent angeben, sich über die genauen Regelungen (noch) nicht ausreichend informiert zu fühlen. 16,3 Prozent warten noch darauf, dass sie von ihrer Krankenkasse angeschrieben werden und dann mitteilen können, dass sie zur Organspende bereit seien. Aber auch Krankheit oder das Alter werden von 15,6 Prozent der bereitwilligen Spender ohne Ausweis als Grund angegeben.

Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg. Befragt wurden 1.992 Personen ab 14 Jahren, darunter 442, die grundsätzlich zur Organspende bereit wären, aber (noch) keinen Organspendeausweis besitzen.

Nähere Informationen zu GfK finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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