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Studien


Kinder schmökern gerne

Die Top 10 der Kindermagazine der 6- bis 13-Jährigen. 

 Die Top 10 der Kindermagazine der 6- bis 13-Jährigen.

Kinder und Jugendlichen lassen sich weiterhin von gedruckten und digitalen Inhalte fesseln. Es gibt kaum einen 6- bis 13-Jährigen, der in der Freizeit nicht zumindest ab und zu Print-Produkte in die Hand nimmt: Konstante 96 Prozent beschäftigen sich mit Magazinen und 91 Prozent schmökern in Büchern. Darunter ist ein steigender Anteil, der als Freizeitaktivität angibt, sogar häufig zu lesen.
 
Interesse am Gedruckten besteht auch schon bei den Vorschülern. Laut Aussagen der Eltern greifen 87 Prozent der 4- bis 5-Jährigen zu Zeitschriften und 85 Prozent zu Büchern.
 
Nach Jahren stetigen Wachstums werden bei den neuen Medien zunehmend Sättigungstendenzen sichtbar. Bei Kindern ab 6 Jahren stagnieren die Werte beim Computerzugang mit 80 Prozent und der Internetnutzung mit 74 Prozent auf hohem Niveau. Allerdings nehmen die Nutzungsintensitäten besonders bei den Kindern ab 10 Jahren weiter zu und fast jeder zweite Nutzer ist inzwischen so gut wie jeden Tag online. Bei den Jüngsten im Alter von 4 und 5 Jahren besitzen schon fast ein Viertel (23%) Computererfahrung und 14 % kennen sich im Internet aus.
 
Erstmals wurde auch nach der neuen mobilen Gerätegeneration gefragt. Besitzen Kinder ein eigenes Handy, handelt es sich bei 17 Prozent um ein Smartphone. Sind die Eltern Besitzer eines Smartphones, dürfen weitere 43 Prozent der Kinder hier gelegentlich das Gerät mitnutzen. Tablet-PCs sind dagegen derzeit bei Kindern noch weit weniger verbreitet. Kaum ein 6- bis 13-Jähriger besitzt ein eigenes Tablet (1 Prozent) und die Verbreitung in den Haushalten ist mit 10 Prozent ebenso noch gering.
 
Die Top 10 der Kindermagazine der 4- bis 5-Jährigen. 

 Die Top 10 der Kindermagazine der 4- bis 5-Jährigen.

Während durch die neuen Mobilgeräte Online-Games überall verfügbar werden, geht der Besitz bei Handspielgeräten erstmals auf 68 Prozent zurück. Konstant bleibt dagegen der Besitz an Spielkonsolen (69 Prozent), die Haushalten stehen und mehrheitlich der ganzen Familie Spielspaß bringen. Darüber hinaus findet sich klassisches Spielzeug weiterhin in großer Zahl in den Kinderzimmern und wird insbesondere von den Jüngeren gerne gewünscht.
 
Das Taschengeld bei den 6- bis 13-Jährigen liegt monatlich im Schnitt bei 27,18 Euro. Dies ist eine Steigerung zum Vorjahr um fast 10% und bedeutet einen neuen Höchststand beim Taschengeld. Ebenfalls gab es mehr Geld zum Geburtstag, zu Weihnachten und zu Ostern. Insgesamt addieren sich die Geldgeschenke auf 210 Euro im Jahr, was ein Plus von 13 Euro zum Vorjahr bedeutet. Ebenso gehen Vorschulkinder nicht leer an den Feiertagen und ihrem Geburtstag aus. Bei ihnen summieren sich die Geldgeschenke bereits auf 167 Euro im Jahr. Bei mehr als der Hälfte der 4- bis 5-Jährigen (59 Prozent) kommt zudem ein erstes Taschengeld hinzu. Sie erhalten monatlich 14,26 Euro und streichen damit durchschnittlich 2 Euro mehr ein als im letzten Jahr. Das Geld landet in der Sparbüchse, auf dem Sparbuch oder wird vor allem für Süßes, Zeitschriften, Essen und Trinken unterwegs sowie Spielzeug ausgegeben.
 
Die KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA) 2012 steht mit insgesamt 2.032 Interviews repräsentativ für 7,4 Millionen deutschsprachige Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren. Abgefragt wurden 46 Magazine bei 6- bis 13-jährigen Kindern und 22 Magazine bei 6- bis 13-jährigen Kindern sowie bei Eltern von 4- bis 5-jährigen Kindern.
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