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Studien


Kita statt Betreuungsgeld

© Rainer Sturm  / pixelio.de 

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58 Prozent der Deutschen hält das Betreuungsgeld für nicht sinnvoll - nur für 28 Prozent ist es angebracht. Bei der so genannten „Herdprämie“ erhalten Eltern monatlich 100 Euro, sollten sie ihre Kinder zeitweilig nicht zur Betreuung in einer staatlichen Kindertagesstätte unterbringen. Ab April 2014 soll der Betrag auf 150 Euro aufgestockt werden.

Insbesondere bei älteren Bürgern wird der Beschluss der Bundesregierung mit Skepsis betrachtet: Während 40 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 33 Prozent der 25- bis 34-Jährigen das Betreuungsgeld für sinnvoll halten, sind es bei den 35- bis über 55-Jährigen Teilnehmern nur rund ein Viertel.

Besonders bei den SPD- und Bündnis 90/Grüne-Wählern stößt die Einführung des Betreuungsgeldes bei einer großen Mehrheit auf Ablehnung. Bei den CDU/CSU- und FDP-Wählern spricht sich zwar auch eine Mehrheit gegen das Betreuungsgeld aus, hier sind es aber deutlich weniger.

Des Weiteren ergab die Umfrage, dass die Mehrheit der Deutschen (65 Prozent) lieber die Betreuung durch eine Kindertagesstätte in Anspruch nehmen würde, als das Betreuungsgeld (22 Prozent). Insbesondere die 25- bis 34-Jährigen (73 Prozent) wünschten sich den Kita-Platz, wären sie vor die Wahl gestellt.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov. Auf Basis des YouGov Omnibus wurden insgesamt 1.037 Personen vom 29. Mai bis 03. Juni 2013 repräsentativ befragt.


Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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