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Studien


Körperscanner am Flughafen erwünscht

© Triopack / PIXELIO 

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53 Prozent der Deutschen fühlen sich durch Terroranschläge bedroht und sind daher für einen Einsatz von Körperscannern auf Flughäfen – jedoch ist knapp jeder Dritte (30 Prozent) dagegen. Die Bundesbürger zeigten sich damit dieser Maßnahme gegenüber aufgeschlossener als die Spanier (46 Prozent) und Chinesen (44 Prozent), aber zurückhaltender als Franzosen (58 Prozent), Italiener (58 Prozent), Briten (62 Prozent) oder Amerikaner (64 Prozent).


Grundsätzlich legen die Deutschen großen Wert auf Datensicherheit und Wahrung ihrer Persönlichkeitsrechte. Sie sind daher Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen des Staates eher kritisch gegenüber eingestellt. 48 Prozent der Befragten meinen zwar, die Behörden sollten Sicherheitschecks an öffentlichen Orten wie Märkten, Parks und Einkaufszentren verschärfen, 38 Prozent befürchten aber einen „Big Brother-Überwachungsstaat“ und fühlen sich persönlich schon heute zu stark kontrolliert. 31 Prozent der Deutschen sind nicht dieser Ansicht und weitere 31 Prozent zeigten sich unentschlossen. Bei den Befragten der anderen Länder zeigt sich eine ähnliche Dreiteilung.

Die Umfrage wurde im Auftrag der Financial Times von Harris Interactive durchgeführt. Befragt wurden 7.256 Erwachsene in Deutschland (1.016), Frankreich (1.093), Großbritannien (1.097), Spanien (1.019), Italien (1.004), den USA (1.006) und China (1.021) zwischen dem 3. und 10. Februar 2010. Durch eine Propensity-Gewichtung werden die Angaben der Befragten an die allgemeine Bevölkerungsstruktur angepasst, so dass die Ergebnisse der Online-Befragung als repräsentativ für die Gesamtbevölkerung angesehen werden können, sowohl in Bezug auf Einstellungs- und Verhaltensmerkmale als auch auf demografische Merkmale.
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