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Studien


Krankenkassen-Angebote kaum bekannt

© Gerd Altmann / pixelio.de 

 © Gerd Altmann / pixelio.de

Unterschiede in den Leistungsangeboten der gesetzlichen Krankenkassen werden von den meisten Kunden kaum wahrgenommen. Wichtig bei der Wahl der Kasse ist vor allem, ob ein Zusatzbeitrag erhoben wird oder nicht. Noch nicht einmal jeder Zehnte (9 Prozent) glaubt, gut darüber Bescheid zu wissen, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Kassen gibt. Selbst über die Leistungen und Tarife der eigenen Kasse ist nach eigener Aussage nur etwa jeder Vierte informiert. 

Obwohl etwa 70 Prozent der Befragten ihre Kasse in den vergangenen zwei Jahren nicht gewechselt haben, hat sich dennoch jeder Zehnte eine neue Kasse gesucht und fast jeder Fünfte (19 Prozent) spielt zumindest mit dem Gedanken an einen Wechsel, ist also grundsätzlich wechselaffin.

Potenzielle Wechsler empfinden die Leistungsangebote der Kassen als schwer durchschaubar. 84 Prozent der Befragten gaben an, sich im Internet über die Leistungen der Anbieter zu informieren, 64 Prozent nutzen Informationen der Kassen selbst und 53 Prozent verlassen sich vor allem auf die Meinung und Empfehlung von Familie, Freunde und Bekannten. Die Studie zeigt auch, wie wichtig Testberichte, Rankings und Siegel in der Informationsphase tatsächlich sind.

Als Gründe für einen möglichen Wechsel nannten 67 Prozent aller Befragten die Bereitschaft der Kasse zur Kostenerstattung, 65 Prozent den Verzicht auf einen Zusatzbeitrag und 64 Prozent das Leistungsangebot insgesamt. Lediglich die Hälfte (51 Prozent) der GKV-Mitglieder zeigt sich außerordentlich oder sehr zufrieden mit ihrer derzeitigen Kasse. Ein wirklicher Vorteil gerade bei dieser und nicht bei einer anderen Kasse versichert zu sein, wird allerdings nur von jedem Fünften (21 Prozent) gesehen.

Für die Studie „Entscheidungsverhalten von gesetzlich Versicherten“ wurden von Harris Interactive knapp 1 200 gesetzlich versicherte Personen in Deutschland im Alter von 18 bis 64 Jahren in der Zeit vom 30. April bis 14. Mai 2012 online befragt und repräsentativ für die Gesamtbevölkerung nach Alter, Geschlecht, Krankenkasse, Versicherungsstatus und Bundesland gewichtet.
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