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Studien


Mehrheit noch kein Teil der digitalen Welt

© Gerd Altmann / PIXELIO 

 © Gerd Altmann / PIXELIO

Der neue Statusbericht der Initiative D21 zeigt, dass inzwischen über ein Drittel (37%) der deutschen Bevölkerung in der digitalen Alltagswelt angekommen ist. Damit ist die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung immer noch kein Teil der digitalen Gesellschaft.
 
Die Entwicklung der Nutzergruppen im Vergleich zum Vorjahr:
 
Die digitalen Außenseiter –2010: 28% / 2009: 35%
Die digitalen Außenseiter sind mit einem Durchschnittsalter von 64,9 Jahren die älteste Gruppe. So können nur 12% einen Brief am Computer schreiben und selbst unter Begriffen wie E-Mail oder Homepage können sich nur die wenigsten etwas vorstellen.
 
Die Gelegenheitsnutzer – 2010: 28% / 2009: 30%
In der Regel verfügen sie aber zumindest über einen Computer und einen Drucker im eigenen Haushalt. Entsprechend hat die Mehrheit dieser Nutzergruppe Basiskompetenzen in Internetrecherche und Textverarbeitung.
 
Berufsnutzer – 2010: 7% / 2009: 9%
Im Vergleich zu den Gelegenheitsnutzern haben die Berufsnutzer eine deutlich bessere digitale Infrastruktur am Arbeitsplatz. Nahezu 80 Prozent der Berufsnutzer verbringen aus beruflichen Gründen zwei oder mehr Stunden vor dem Computer.
 
Die Trendnutzer – 2010: 20% / 2009: 11%
Sie sind privat sehr gut mit digitaler Technik ausgestattet und verfügen vollständig über einen Internetzugang. Zudem ist mit 57% der Trend zur mobilen Internetnutzung gerade bei dieser Gruppe stark ausgeprägt. Mit wenigen Ausnahmen verfügen Trendnutzer über umfassende Kompetenzen über die digitale Welt.
 
Die digitalen Profis – 2010: 12% / 2009: 12%
Sowohl zu Hause als auch im Büro verfügen die digitalen Profis über eine hervorragende digitale Infrastruktur. Darüber hinaus haben sie sich umfangreiche Kompetenzen und professionelle Fähigkeiten angeeignet. Die Zeit vor dem Computer verbringen sie eher rational als mit Unterhaltung.
 
Digitale Avantgarde – 2010: 5% / 2009: 3%
Die digitale Avantgarde verfügt über die beste digitale Infrastruktur aller Gruppen. Auffallend hoch ist darüber hinaus die mobile und geschäftliche Internetnutzung. Mit ihrer hohen Kompetenz in der digitalen Technik bildet diese Nutzergruppe die Spitze der Gesellschaft. Angeeignet haben sie sich diese auch durch die beinahe zehn Stunden, die sie im Durchschnitt täglich vor dem Computer verbringen.
 
Die Initiative D21 hat die zweite Ausgabe der Studie „Die digitale Gesellschaft – sechs Nutzertypen im Vergleich“ veröffentlicht und aktualisiert damit den Statusbericht der deutschen Gesellschaft auf dem Weg in die digitale Welt. Für die Studie hat TNS Infratest insgesamt 1.001 telefonische Interviews durchgeführt.

Nähere Informationen zu TNS Infratest finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.

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