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Studien


Mobiles Bewegtbild kannibalisiert sich nicht

Smartphone und Tablet konkurrieren nicht um die Nutzung von Bewegtbild (© Cristine Lietz / pixelio.de) 

 Smartphone und Tablet konkurrieren nicht um die Nutzung von Bewegtbild (© Cristine Lietz / pixelio.de)

Bewegtbilder werden gerne mobil konsumiert: Über zwei Drittel der Smartphone- und drei Viertel der Tablet-Nutzer schauen Videos auf ihren tragbaren Endgeräten. Allen voran junge Zielgruppen begeistern sich dafür.

Dabei kannibalisieren sich die verschiedenen mobilen Endgeräte nicht gegenseitig, sondern ergänzen sich in der Nutzung: 68 Prozent der Smartphone-Besitzer schauen darauf auch Videos. Besitzt ein User zusätzlich noch ein Tablet, ist die Videonutzung auf dem Mobil-Telefon trotzdem nahezu stabil (65,4 Prozent). Das Tablet wird vielmehr als angenehme Ergänzung geschätzt, auf dem 74,3 Prozent der Tablet- und Smartphonebesitzer Bewegtbildinhalte abspielen.

Größer ist der Unterschied dafür bei der Art der abgerufenen Inhalte: Kurze, lustige Clips (67,7 Prozent), Musikvideos (61,6 Prozent) und Filmtrailer (46,4 Prozent) sind die Favoriten auf dem Smartphone. Auf dem Tablet werden dagegen deutlich mehr Nachrichten (56,2 Prozent vs. 45 Prozent), Filme (38,7 Prozent vs. 11,7 Prozent) und TV-Serien (35 Prozent vs. 14,5 Prozent) konsumiert.

Die mobilen Endgeräte ergänzen sich auch in der örtlichen und zeitlichen Verwendung: Das Smartphone begleitet mit Videos durch den Tag und füllt auf praktische Art Pausen (50,6 Prozent), während das Tablet abends häufiger mit auf der Couch liegt (80,9 Prozent) – gerne auch parallel zum Fernsehen (33,5 Prozent). Smartphone-Nutzer gehen vor allem über Messenger-Dienste wie WhatsApp (50,1 Prozent) oder Social Media-Kanäle (52,8 Prozent) auf die Suche nach besonderen Video-Inhalten. Tablet-Besitzer werden dagegen öfter durch Word of Mouth (49,3 Prozent), beim Stöbern in Apps (26,5 Prozent) oder auf den Webseiten der Fernsehsender (26,5 Prozent) auf den bewegten Content aufmerksam.

Zwar empfinden 60,5 Prozent der Umfrageteilnehmer das derzeit vorherrschende Modell der werbefinanzierten Videos als störend, nehmen es aber für Gratis-Content in Kauf (70,9 Prozent). Knapp ein Viertel (23,6 Prozent) würde aber auf Bezahlmodelle umsteigen, um Werbung auszuschließen. Jüngere und männliche Zielgruppen sind dabei eher bereit, für Zusatzdienste zu zahlen. Besonders hoch ist das Interesse an HD-Inhalten (Männer: 29,5 Prozent), Live Streams (14 bis 29 Jahre: 28,8 Prozent), Archivfunktionen (14 bis 29 Jahre: 40,9 Prozent) und Sendungen in Originalsprache (14-29 Jahre: 17,7 Prozent).

Für diesen Teil der Studienreihe „Mobile Barometer“ hat Interrogare im Auftrag von SevenOne Media 639 Teilnehmer befragt. Grundgesamtheit waren Smartphone-Besitzer (300 iPhone- und 339 Android-Nutzer). Die Stichprobe erfolgte via Befragung in einem Online-Panel anhand eines strukturierten Fragebogens. Feldzeit war vom 12. bis 16. August 2013.
Nähere Informationen zu Interrogare finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Interrogare

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