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Studien


Print- und TV-Werbung erreicht die meisten Konsumenten

© Christian Nitz / PIXELIO 

 © Christian Nitz / PIXELIO

Trotz der vielen neuen online und mobilen Kontaktmöglichkeiten hat Print- und TV-Werbung noch immer einen starken Erinnerungs- und Wahrnehmungswert bei den deutschen Verbrauchern. An TV-Werbung (75 Prozent), in Tageszeitungen (62 Prozent) und Magazinen (61 Prozent) erinnern sich hierzulande die Konsumenten am häufigsten. Gleichzeitig wird die Intensität dieser Top drei Kanäle von 74 bis 82 Prozent der Befragten als besonders hoch wahrgenommen.
 
Auf den Plätzen vier und fünf in der Erinnerung bei den Befragten liegen mit 59 Prozent die „Werbung auf Plakatwänden, Schildern oder Postern“ und 55 Prozent die „Werbung im Radio“. Als Vertreter der neueren Werbekanäle in den Medien sind unter den Top 10 die Internet Banner (55 Prozent), Internet Pop-Up-Werbung (53 Prozent) und die E-Mail-Werbung auf Platz zehn mit 52 Prozent vertreten. An Erwähnungen in Blogs und Foren (15 Prozent), SMS Werbung (13 Prozent), Online Empfehlungen (13), Werbung in Videospielen (sieben Prozent) und über MMS (sechs Prozent) erinnern sich die wenigsten Teilnehmer der Befragten.
 
Die höchste Erinnerungsquote bei „Werbung im TV“ geht bei den meisten Befragten in Deutschland mit einer hohen wahrgenommenen Intensität von TV-Werbung (82 Prozent) einher. 57 Prozent fühlen sich durch TV-Werbung jedoch gleichzeitig gestört und nur 18 Prozent sprechen dieser Werbeform ihr Vertrauen aus. Nur für Wenige hat dieser Kontaktpunkt mit Werbung einen nützlichen Aspekt (15 Prozent) während 47 Prozent ihn als „nicht nützlich“ einstufen.
 
Radiowerbung liegt bei den deutschen Befragten knapp vor den Internet Bannern auf Platz fünf in der Erinnerung, obwohl seine wahrgenommene Intensität mit 62 Prozent hinter der von Internet Bannern mit 67 Prozent liegt. Nur 38 Prozent finden Radiowerbung aufdringlich, während 47 Prozent sich über Bannerwerbung im Internet ärgern. Mit 19 Prozent liegt das Vertrauen gegenüber Werbespots im Radio um ganze zehn Prozent höher als das Vertrauen in online geschaltete Bannerwerbung. Das führt dazu, dass auch die Brauchbarkeit von Werbung im Radio (zehn Prozent) von doppelt so vielen Befragten als nützlich bezeichnet wird wie die von Internet Bannerwerbung (fünf Prozent).
 
Werbung in Form von Internet PopUp’s wird in der gleichen Höhe ihrer Intensität in Deutschland auch als störend empfunden (68 Prozent). Sie gehört neben E-Mail Werbung (58 Prozent) und Telefonwerbung (71 Prozent) zu den drei am meisten als störend empfundenen Werbeformen. Mit einer von über 60 Prozent der Befragten als hoch empfundenen Intensität und einer Erinnerungsquote in den letzten 30 Tagen von mehr als der Hälfte der Befragten Deutschen liegt das Vertrauen zu Internet PopUp Werbung (acht Prozent) und E-Mail Werbung (acht Prozent) sehr niedrig. Der Nutzen ist mit fünf Prozent für Interet PopUp’s und sieben Prozent für E-Mail Werbung ebenfalls besonders gering.
 
Für die „Advertising Touchpoints Study 2010“ befragte TNS Infratest in insgesamt über 7000 Online Interviews in sieben europäischen Ländern die Teilnehmer zu ihrer Wahrnehmung und Meinung zu 33 verschiedenen Berührungspunkten mit Werbung befragte. Die Studienteilnehmer aus Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien, England und Russland wurden um ihre Einschätzungen zu den Punkten „Erinnerung“, „Intensität“, „Aufdringlichkeit“, „Vertrauen“ und „Nutzen“ der verschiedenen „Advertising Touchpoints“ gebeten.
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