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Studien


Private Altersvorsorge nicht gesichert

© Thorben Wengert / pixelio.de 

 © Thorben Wengert / pixelio.de

Zwar gilt private Vorsorge zusätzlich zur gesetzlichen Rente als unerlässlich, um den eigenen Lebensstandard im Alter halten zu können, doch nur jeder Vierte (26 Prozent) ist bereit, sich etwas einzuschränken, um mehr in die eigene Altersvorsorge investieren zu können. 49 Prozent der Befragten einer Marktforschungsuntersuchung meinen, alles in allem sehr gut oder zumindest gut versorgt zu sein.
 
Nach den Studienergebnissen haben nicht nur Bezieher geringerer Einkommen, sondern auch diejenigen, die über ein höheres Haushaltsnettoeinkommen ab 3.000 EUR monatlich verfügen, noch deutlichen Vorsorgebedarf. 33 Prozent der Bezieher höherer Einkommen fühlen sich mit Blick auf den Ruhestand nicht ausreichend versorgt. Selbst bei denjenigen, die bereits ein Altersvorsorgeprodukt besitzen, sieht knapp jeder Dritte noch Nachholbedarf.
 
Neben der gesetzlichen Rente bauen die Deutschen bei der Altersvorsorge in erster Linie auf die eigengenutzte Immobilie und die damit verbundene Mietersparnis. Ferner setzen die Deutschen auf private kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen. Jeweils gut ein Drittel der 14- bis 64-Jährigen zählt im Alter auf diese Vorsorgeformen. Je ein Viertel der Befragten baut auf Einkommen aus der betrieblichen Altersvorsorge sowie aus eigenen Ersparnissen und Kapitalvermögen. Jeder Fünfte hat sich (zusätzlich) für die Riesterrente entschieden. Risikoreichere Investments wie Aktien und Fonds spielen dagegen nur untergeordnete Rolle. Angesichts der herausragenden Bedeutung, die die Befragten bei der Wahl ihrer Altersvorsorge dem Aspekt Sicherheit zuschreiben, ist das wenig überraschend.
 
TNS Infratest befragte 1.385 Personen zwischen 14 bis 64 Jahren in persönlich-mündlichen Interviews, Erhebungszeitraum 22.03-16.04.2012.
Nähere Informationen zu TNS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: TNS

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