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Studien


Private Mediennutzung: Smartphones und Tablets bevorzugt

Grünes Licht für Smartphones und Tablets bei privater Mediennutzung (©  	Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com/ pixelio.de) 

 Grünes Licht für Smartphones und Tablets bei privater Mediennutzung (© Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com/ pixelio.de)

Ein deutlicher Trend: Tablets und Smartphones dominieren laut Marktforschungsergebnissen mit rund 70 Prozent Nutzungsanteil den privaten Gerätegebrauch und degradieren den Desktop-PC oder Laptop zum Arbeitsgerät. Während das Smartphone als digitale Kommunikationszentrale situationsbezogen über den gesamten Tag zum Einsatz kommt, entwickelt sich das Tablet zum bevorzugten privaten Unterhaltungs- und Internetmedium.

Zu Hause wird unter Multi-Device-Innovatoren das Tablet am stärksten genutzt: 96 Prozent der Befragten nutzen es zum Surfen und Recherchieren, 93 Prozent für E-Mails lesen und schreiben, 87 Prozent für den Konsum digitaler Medienangebote, 82 Prozent für Videoclips und 75 Prozent zum online Einkaufen. Auch unterwegs dabei, löst es den Laptop als mobilen Computer ab und punktet als Statussymbol.

Besonders stark persönlich gebunden ist ein Besitzer an sein Smartphone, vor allem Multi-Device-Innovatoren haben ihr Smartphone „immer und überall griffbereit dabei“. Es ist unverzichtbar in seiner Funktion als Chat- und Kommunikationszentrale, verbindet die private mit der beruflichen Welt und ist in allen Lebenslagen der „verlängerte digitale Arm“. Die durchschnittliche Nutzungszeit des Smartphones ist von allen Geräten die höchste und liegt bei 182 Minuten am Tag.

In der Internetnutzung kristallisieren sich zwei Verhaltensströmungen heraus: auf der einen Seite eine mobile, situationsgetriebene und appbasierte Nutzung mit dem Smartphone als Hauptvertreter, auf der anderen Seite ein umfassender Medienkonsum, der zunehmend auf das Tablet verlagert wird. Bei Smartphones und Tablets übertrifft die Nutzung von Apps für den Großteil der Anwendungszwecke die Browser-Nutzung. Dies gilt insbesondere für situationsspezifische Dienste, wie beispielsweise die ortsbezogene Suche, mit 76 Prozent, aber auch bei der Kommunikation (60 Prozent), dem E-Commerce (56 Prozent) und der Nutzung von News-Diensten (48 Prozent). Browserbasierte Schwerpunkte, die über das Tablet oder Smartphone stattfinden, liegen auf ausführlichen Recherchen (42 Prozent) und der Nutzung von Lifestyle-Angeboten (41 Prozent).


Für die Trendstudie untersuchten Medienforscher von Interrogare die digitale Mediennutzung von 321 Nutzern. Um diese für die Studienziele relevante Zielgruppe der Multi-Device-Innovatoren (überwiegend männlich, zwischen 30 und 49 Jahre alt und mit hohem Bildungs- und Einkommensniveau) zu erreichen, wurde im April 2012 eine Befragung im iPad-Panel von Axel Springer Media Impact durchgeführt.
Nähere Informationen zu Interrogare finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Interrogare

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