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Studien


Radio ist wieder in

© Sarah Borowski /  PIXELIO 

 © Sarah Borowski / PIXELIO

6% der Befragten hören täglich Radio über das Internet. Bei den 14- bis 29- Jährigen liegt der Wert doppelt so hoch: 12% schalten täglich ihr Online-Radio ein. Das zeigt die aktuelle „R@diostudie 2011“ zur Online-Audionutzung im Vergleich zur klassischen Radionutzung via UKW.

Die Nutzer von Audioangeboten via Online sind meist junge Männer, gut ausgebildet, urban und besser verdienend. Sie haben eine besondere Affinität zu Internet und Mobile. Für 41% der 14- bis 29-jährigen Online-Radio-Hörer sind Smartphones ein Thema: 28% besitzen bereits eins, 22% planen den Kauf. geben an, sich noch bis Mitte nächsten Jahres ein Smartphone kaufen zu wollen.

Die Online-Radio-Primetime liegt – anders als beim UKW-Radio – zwischen 17 und 20 Uhr. Und: Die Onliner hören viel Radio. Die Radioverweildauer der 14- bis 29-Jährigen liegt bei mehr als 250 Minuten. Mit 55% werden Web-Only-Sender von ihnen häufiger eingeschaltet als Simulcast-Sender mit 42%. Zu den Hauptnutzungsgründen von Online-Radio zählen die umfassende Senderauswahl, der einfache und gute Empfang sowie das vielfältige Angebot.

Die Hörer nutzen Online inzwischen als zusätzlichen Empfangsweg für den von ihnen bevorzugten UKW-Sender. Dabei erfolgt das Radiohören via Web überwiegend additiv zur UKW-Nutzung und erhöht die Reichweite der UKW-Sender über den Tag. Fast die Hälfte (46%) der von den 14- bis 59-Jährigen online gehörten Radioprogramme entfallen auf die Simulcast-Nutzung bekannter UKW-Radiomarken wie Radio Hamburg oder RADIO PSR. Weitere 46% erzielen Web-Only-Sender wie Defjay.de oder Technobase.fm. Die verbleibenden 8% generieren Personal-Radio-Angebote wie Last.fm.

Die “R@diostudie 2011“ zur Online-Audionutzung im Vergleich zur klassischen Radionutzung via UKW wurde von der RBC GmbH, der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH), der Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) und der Radiozentrale in Auftrag gegeben. Realisiert wurde die Studie von der FGM Forschungsgruppe Medien GmbH, dabei wurden 2.325 computergestützte Telefoninterviews im Zeitraum Mai bis Juni 2011 durchgeführt.
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