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Studien


Radio wird noch mobiler

Die zukünftige Mediennutzung wird wesentlich mobiler stattfinden. Digitalisierung und Gerätekonvergenz wirken sich zunehmend auf das Mediennutzungsverhalten aus. Hinsichtlich der Trends der Mediennutzung werden in der vorliegenden Studie drei Nutzertypen unterschieden – die Innovatoren, die Mehrheit und die Nachzügler. Innovatoren sind in diesem Sinne Early Adopter, d.h. sie erkennen Trends, Ideen und Entwicklungen früher als die Mehrheit und nutzen diese auch zeitnah.
 
Wie wird Radio gehört? 

 Wie wird Radio gehört?

Nach wie vor wird Radio am häufigsten über stationäre Empfangsgeräte und im Auto gehört. Die Nutzung von Notebooks zum Radiohören hat leicht zugenommen. 39% der Befragten haben schon einmal Radio über ein Notebook gehört. Zukünftige Trends lassen sich durch die Analyse der verschiedenen Nutzertypen ableiten. Innovatoren haben Notebooks (54%) und Handys (45%) mehr als doppelt so häufig zum Radiohören genutzt als die Nachzügler. Nur 26% der Nachzügler haben bisher ein Notebook zum Radiohören verwendet und sogar nur 19% haben Radio über das Handy gehört. Insgesamt nutzen Innovatoren Radio verstärkt mobil. Zukünftig lässt sich vor allem bei den Nachzüglern und bei der Mehrheit eine intensivere Radionutzung über den Computer und das Handy erwarten.
 
Wie wird das Internet genutzt? 

 Wie wird das Internet genutzt?

Bei der Internetnutzung konnten im Vergleich zu 2008 vor allem Musikhören (MP3), Chatten und Videocasts zulegen. Auch die Radionutzung im Internet ist leicht gestiegen – 60% der Befragten haben schon einmal Radio über das Internet gehört. Am intensivsten werden im Internet weiterhin E-Mail und das WWW (Surfen) verwendet. Die Frage nach den im Internet gehörten Sendern liefert ein interessantes Bild. Die Mehrheit der im Internet genutzten Sender sind etablierte UKW Sender. Fast drei Viertel der genutzten Sender sind deutsche Sender die bereits über UKW ausgestrahlt werden. Etablierte Radiomarken setzen sich somit auch im Internet durch. Nur 18 Prozent der genutzten Sender sind reine Internetsender und werden nicht über UKW ausgestrahlt.
 
Entscheidend werden nicht nur die zukünftigen technischen Entwicklungen und die Benutzerfreundlichkeit der Endgeräte sein, sondern auch die Aufbereitung des medialen Contents für den Nutzer. Inhalte und Informationen müssen einfach abrufbar und für verschiedenste Endgeräte und Verbreitungswege aufbereitet werden. Nur so wird für den Nutzer ein erkennbarer Mehrwert generiert.


Für die FGM Digitalisierungsstudie wurden 2000 Onliner ab 14 Jahren im November und Dezember 2009 von der FGM Forschungsgruppe Medien online befragt.
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