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Studien


Reicht Netiquette im Social Web noch aus?

Foto: pixabay.com 

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Keine Hassreden, Gewaltandrohungen oder Mobbing im Social Web, das fordern drei von vier Bundesbürgern. Die Befragung von EARSandEYES offenbart außerdem eine gewisse Besorgnis um die Meinungsfreiheit und ihren schmalen Grat.


Rechtswidrige Hasskommentare unverzüglich zu entfernen, befürworten zwei Drittel der Internetnutzer als Maßnahme bei der Bekämpfung von Hassbotschaften. Allerdings ist auch 71 Prozent klar, dass das Löschen nicht die Ursachen angeht und es weiterhin reichlich Hasskommentare am Rande der Legalität geben wird (67 Prozent). So sehen 72 Prozent der Befragten die Notwendigkeit, mehr gegen Hetze im Internet zu unternehmen. Vom Staat (33 Prozent), den Internetnutzern (35 Prozent), vor allem aber von den Betreibern der sozialen Netzwerke (47 Prozent) wird mehr Initiative erwartet.

Allerdings halten es auch 61 Prozent der Internetnutzer halten für sehr schwierig zu beurteilen, wo die Grenze zwischen Meinungsfreiheit und rechtswidriger Hassbotschaft liegt. 51 Prozent befürchten als Folge der Löschungsmaßnahmen Zensur von anderen Themen im Internet. Ein Teil der Befragten stellt Meinungsäußerung tendenziell über das Gesetz: Sie wünschen sich, dass (gelöschte) Hasskommentare für die anderen Nutzer auf irgendeine Weise abrufbar sind (38 Prozent) und in sozialen Netzwerken Community-Regeln statt staatlicher Gesetze gelten (32 Prozent).
 
Im Geschlechtervergleich gehen 75 Prozent der Frauen, dass Hassbotschaften im Netz auch das gesellschaftliche Klima außerhalb des Internets vergiften – bei den Männern sind die 68 Prozent.
 
EARSandEYES hat 1.400 Deutsche zwischen 18 und 65 Jahren, die das Internet nutzen, aus dem eigenen Accesspool online befragt.

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