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Studien


Schutz der persönlichen Daten im Netz bleibt wichtig

Persönlichen Daten werden ungern preisgegeben 

 Persönlichen Daten werden ungern preisgegeben

Knapp 82 Prozent der befragten Personen geben Ihre persönlichen Daten äußerst ungern preis. Zu diesem Ergebnis kommt eine für Horizont, der Schwesterzeitung von planung & analyse, durchgeführte Umfrage.
 

Auf einer Skala von 5 („sehr gerne persönliche Angaben zur Verfügung stellen") bis 1 („überhaupt nicht gerne persönliche Angaben zur Verfügung stellen") gaben 92,7 Prozent der Männer und 98 Prozent der Frauen von insgesamt 664 befragten Internetnutzern an, „weniger" oder „überhaupt nicht gerne" ihre Daten preisgeben zu wollen. Männer stehen der Datenfreigabe dabei weniger befangen gegenüber als Frauen: Immerhin 10,1 Prozent wären „gelegentlich" dazu bereit, ihre Angaben zu offenbaren.
 
Je nach Alter zeigen sich deutliche Unterschiede: Während 6,6 Prozent der jüngeren Teilnehmer im Alter von 14 bis 29 Jahren „sehr gerne" oder „ziemlich gerne" private Informationen anzugeben bereit sind, sind es bei den 30 bis 49-Jährigen lediglich 3,8 Prozent, bei den über 50-Jährigen nur noch 3,4 Prozent.
 
Inwieweit fühlen sich Internetnutzer von individueller Onlinewerbung belästigt? Hier gaben 38,9 Prozent der Befragten an, sich „sehr häufig" belästigt zu fühlen, Frauen eindeutig häufiger als Männer. Allerdings sagten rund 11 Prozent der Teilnehmer dagegen aus, sich „nie" belästigt zu fühlen.
 
Durchgeführt wurde die repräsentative Befragung vom LINK Institut für Markt- und Sozialforschung unter 1000 Personen ab 14 Jahren. Weitere Ergebnisse veröffentlicht Horizont in der aktuellen Ausgabe Nr. 20/2010. 
Quelle: Horizont

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