ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Surfen: beim Fernsehen nur gelegentlich

Parallel zum Fernsehen wird nur gelegentlich gesurft (© Gerd Altmann/Shape:photoshopgraphics.com / PIXELIO) 

 Parallel zum Fernsehen wird nur gelegentlich gesurft (© Gerd Altmann/Shape:photoshopgraphics.com / PIXELIO)

Parallele Mediennutzung ist auf dem Vormarsch, jeder dritte (34 Prozent) Fernsehzuschauer zwischen 14 und 49 Jahren surft zumindest gelegentlich parallel zum Fernsehen im Internet. Jedoch nur 16 Prozent der TV-Zuschauer machen dies oft oder sehr häufig. Überrepräsentiert sind dabei jüngere TV-Zuschauer und Männer, wie Marktforschungsergebnisse belegen.

Tablet-PCs  kommen bisher noch selten zum Einsatz, lediglich 8 Prozent der Zuschauer, die beim Fernsehen im Internet surfen, tun dies mit einem Tablet. Am häufigsten werden Laptops, Notebooks oder Netbooks parallel verwendet, wobei knapp ein Drittel der Zuschauer (32 Prozent) auf Smartphones zurückgreift.

Vielfach hat die parallele Internetnutzung einen direkten Bezug zum Programm. So bestätigen über zwei Drittel (67 Prozent) der 14- bis 49-jährigen Parallelnutzer, dass sie im Internet nach Informationen zur Sendung bzw. dem Film suchen, den sie gerade sehen. Weitere 48 Prozent schauen sich eine Sendung an, weil sie von Freunden übers Internet darauf aufmerksam gemacht wurden und 38 Prozent chatten mit Freunden oder Bekannten in Echtzeit über das gerade gesehene Programm. Deutlich intensiver wird diese TV-synchrone Interaktivität von der jungen Zielgruppe gelebt - vor allem im direkten Austausch mit anderen. Insgesamt nutzen Männer das Internet deutlich stärker als Parallelmedium beim Fernsehen; mit einer Ausnahme: Geht es darum, im Netz nach Antworten auf Quizfragen zu suchen, haben Frauen die Nase vorn.

TV-Werbung kann von paralleler Online-Nutzung profitieren: Über zwei Drittel (68 Prozent) der befragten Parallelnutzer haben sich schon einmal durch das Fernsehen anregen lassen, im Web nach Informationen zu einem Produkt zu suchen. Dabei sind Männer wesentlich aktiver als Frauen. Gut die Hälfte der Befragten (51 Prozent) bestätigt, dass der Impuls durch die Werbung schließlich zum Kauf geführt hat. Immerhin 37 Prozent der Parallelnutzer erledigen beim Fernsehen Online-Einkäufe und machen damit das Fernsehen ein Stück weit zu einem POS-Medium.

Diese Ergebnisse liefert das aktuelle DigitalBarometer, eine Kooperation zwischen IP Deutschland, TNS Emnid und der Fachzeitschrift W&V. Hierzu wurden repräsentative Daten zum Stand der Internetnutzung beim Fernsehen mit einer telefonischen Befragung von 895 Fernsehzuschauern im Alter zwischen 14 bis 49 Jahren erhoben.
Nähere Informationen zu TNS Infratest finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email